Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2005/106: Totalrevision der Tierschutzverordnung · 103 Seiten
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Anhörung zur Revision der Tierschutzverordnung
Anhang 1 Tabelle 18 Ziffer 183
(Keine Anmerkungen)
Anhang 1 Tabelle 19
Die Tierschutzorganisationen sind mit der Frist einverstanden. SVDPA beantragt, die Frist für Flächenanpassungen auf 1 Jahr senken. Bestehende Installationen, die die Anforderungen an die
Raumhöhe nicht erfüllen, seien der Bewilligungspflicht zu unterstellen (SVDPA, GREPAC).
Anhang 2
VSKTSO beantragt, für gewerbsmässige Zuchten die Fristen in Tabelle 21 und Tabelle 22 auf 5 Jahre zu senken. Dasselbe fordern AG, TG, TI, ZH und VSKT für als Heimtiere gehaltene Wildtiere. SVDPA will die Fristen für Wildtiergehege auf 2 Jahre senken.
SGKZ fordert, nachdem die 5-jährige Übergangsfrist zur Anpassung der Gehege im August 2006 erst abgelaufen sei, dürften nun nicht schon wieder neue, wesentlich grössere Gehege verlangt werden. Dies würde wegen den grossen, finanziellen Aufwendungen vielen privaten Hobbyzüchtern das Halten von Vögeln verunmöglichen. Es sei zu bedenken, dass die Hobbyhalter ganz wesentlich zur Arterhaltung bedrohter Vogelarten ihren Beitrag leisten. Verschiedenste Erstzuchten seien nur in der Hobbyhaltung gelungen.
Nach INTPHA, SGCI, RESAL, UNIBSB und anderen stiftet bei den Primaten in Anhang 2 die Übergangsfrist von 10 Jahren ab der Revision 2001 Verwirrung mit der kürzeren Übergangsfrist von 2 Jahren und Inkrafttreten 2008.
Auch NTPG, ZOOBS, ZOOCH und ZOOZH beurteilen eine Übergangsfrist von 10 Jahren in vielen Fällen als unangemessen kurz und fordern eine flexiblere Formulierung.
Anhang 3 Tabellen 31 und 32
INTPHA, SGCI, RESAL, UNIBSB und andere verlangen mindestens 10 Jahre Übergangsfrist und verweisen auf die 20 Jahre in der Landwirtschaft.
Anhang 4
GPS, STS, KAGFL fordern, die Übergangsfrist auf 2 Jahre zu senken, da es sich um eine reine Managementmassnahme handle. Auch KTVD fordert überall, wo die Anpassungen ohne viel Aufwand erfolgen könnten, die Fristen zu senken.