Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2006/22: Gesamtschau FinöV · 138 Seiten
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Verdichtetes Zugsangebot bringt mehr Reisemöglichkeiten
Eine Ausweitung des Angebots ist gezielt dort vorgesehen, wo dies aus Marktsicht gerechtfertigt ist:
• Auf der Strecke zwischen Lausanne und Bern soll die Fahrzeit von knapp einer Stunde
durch den Einsatz von schnellen Zügen erreicht werden, die nur in Fribourg halten. Die Bedienung von Palézieux und Romont übernimmt ein zusätzlicher Zug zwischen Lausanne und Bern (der über Lausanne und Bern hinaus verlängert werden kann).
• Auf dem Abschnitt Bern – Zürich ist ein zusätzlicher Zug pro Stunde vorgesehen, um die
anwachsende Verkehrsnachfrage befriedigen zu können.
• Auf dem Abschnitt Biel – Zürich sind halbstündlich beschleunigte Fernverkehrszüge mit
Halten in Solothurn und Olten vorgesehen. Die Bedienung der weiteren Schnellzugsbahnhöfe entlang der Strecke ist mit einem zusätzlichen, also dritten Zug pro Stunde vorgesehen.
• Auf dem Abschnitt Zürich –Winterthur - St. Gallen verkehren die IC-Züge im Halbstun-
dentakt. Die Verkürzung der Fahrzeit erfordert dabei Nonstop-Fahrten zwischen Winterthur und St. Gallen. Die Bahnhöfe Wil, Flawil, Uzwil und Gossau werden von zusätzlichen Zügen Zürich – St. Gallen bedient.
• Entbündelung Biel – Neuchâtel – Yverdon – Lausanne/Genève.
• Zwischen Zürich und Lugano wird am Wochenende und an Spitzentagen das Angebot
verdichtet, um ein zusätzliches Zugpaar pro Stunde zu ermöglichen. So wird auf dieser Achse in nachfragestarken Zeiten der Halbstundentakt möglich. Zu anderen Zeiten wird eine ausreichende Kapazität für den Güterverkehr bereitgestellt.
Weitere Systematisierung des Fernverkehrs
Das Angebot im Fernverkehr kann weiter systematisiert werden (Fahrzeiten unter einer Stunde zwischen den Knoten ermöglichen einen sauberen Taktfahrplan). Ein exakter bzw. annähernder Halbstundentakt ist mit dem Angebot ZEB auf folgenden Strecken zusätzlich möglich:
• Genève – Lausanne – Fribourg – Bern (systematischer Halbstundentakt; heute unter-
schiedliche Fahrzeiten bedingt durch die unterschiedliche Anzahl Zwischenhalte).
• Biel – Solothurn – Olten – Zürich (annähernder Halbstundentakt; Angleichung der Fahr-
zeiten: heute unterschiedliche Fahrzeiten über die Ausbaustrecke Wanzwil und Oensingen).
• Zürich – Zürich Flughafen – Winterthur – St. Gallen (Halbstundentakt beschleunigt,
Halbstundentakt-Züge mit zusätzlichen Halten).
• Systematisierung und merkliche Aufwertung des Angebots im Fricktal.
Ergebnis: Kombination von «schneller» und «häufiger» ermöglicht massive Reisezeitver-
kürzungen für die gesamte Schweiz
Zusammen mit der NEAT, den Massnahmen im Rahmen der HGV-Anschlüsse und der Leistungsvereinbarung zwischen Bund und SBB profitiert die gesamte Schweiz von ZEB. Die Zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur ermöglicht eine marktgerechte Kombination von „schneller“ und „häufiger“. Mit dieser Vorlage werden für die gesamte Schweiz deutliche