Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2006/22: Gesamtschau FinöV · 138 Seiten

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für die NEAT-Unsicherheiten finanziert werden können und wird gegebenenfalls in eine Vorlage zur Umsetzung münden.

1.2.1 Ziele von ZEB

Die Zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur richtet sich nach den Grundsätzen der Nachhaltigkeit. Das heisst, dass unter Einbezug der wirtschaftlichen, der ökologischen und der gesellschaftlichen Auswirkungen bestmögliche Lösungen zu entwickeln sind. Dies bedingt ein marktnahes Angebot, das sorgfältig auf die zukünftige Nachfrage im Personenfernverkehr und Güterverkehr abgestimmt ist.

Übergeordneter Rahmen für Angebotserarbeitung

Bei der Erarbeitung des Angebotskonzeptes wurden daher folgende übergeordnete Rahmenbedingungen berücksichtigt:

o Die beschränkten finanziellen Mittel bilden den Rahmen für den Ausbau der Infrastruktur;

o Die absehbaren Verkehrsentwicklungsschwerpunkte und das Marktpotential werden bei den Investitionen berücksichtigt;

o Die bisher getätigten Investitionen werden optimal nutzbar gemacht;

o Eine hohe Ertragswirksamkeit der Investitionen bei geringen Folgekosten für die öffentliche Hand wird angestrebt.

Das Angebot ZEB, mit den entsprechenden Infrastrukturinvestitionen, wurde mit einer Methodik geprüft, die den Effekt der Nachhaltigkeit messbar macht (vgl. Anhang 16).

In wirtschaftlicher Hinsicht stehen der Nutzen kürzerer Reisezeiten und die Erhöhung des öV-Anteils am Gesamtverkehr höheren Investitions-, Unterhalts- und Betriebskosten gegenüber. Aus der Sicht der Umwelt soll die Vorlage zu einer Reduktion der Luftschadstoff- und CO2- Emissionen führen und möglichst geringe zusätzliche Lärmimmissionen und Belastungen der Landschaft und der Natur zur Folge haben. Von ZEB wird zudem die Unterstützung der raumplanerischen Grundsätze der Schweiz erwartet.

Ziele auf der Nutzenseite

Folgendes sind die konkreten Ziele auf der Nutzenseite:

o Die Reisezeiten sind kürzer.

o Das Knotensystem mit guten Anschlüssen ist ausgebaut.

o Das Zugsangebot ist verdichtet.

o Der Fernverkehr ist weiter systematisiert, es verbleibt Spielraum für den Regionalverkehr.

o Die für die Verlagerung des alpenquerenden Schwerverkehrs auf die Schiene notwendigen Kapazitäten sind bereitgestellt.