Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2007/106: Revision des Raumplanungsgesetzes · 66 Seiten

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verweisen in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung des Berichts gemäss Artikel 47 RPV (NE; SP, EVP; FSU, pusch, SL, VLP, WWF) oder fordern eine explizite Berichterstattung über die Auswirkungen auf die Umwelt (SP, Grüne CH; aefu, AWS, biosuisse, greenpeace, Hausverein, pro natura, Rheinaubund, SL, SVS, VCS, vbu, VKMB, vogelwarte, WWF).

Die vorgeschlagene Pflicht zur Evaluation der getroffenen Massnahmen (Abs. 3) wird von einer grossen Zahl an Vernehmlassern unterstützt, wobei wiederholt gefordert wird, dass die Basis für die Evaluation verdeutlicht werden müsste (BL, NE; SP, EVP, Grüne CH; SBV; aefu, AGBV, Agora, AgriGE, biosuisse, CAJB, CJA, FSU, FVPFL, FVPL, GLP, greenpeace, Hausverein, JLwK, Prométerre, pro natura, Rheinaubund, SAV, SBLV, SL, SVS, uniterre, vbu, VCS, VKMB, vogelwarte, VSGP, WWF). FR und holzkette erachten es als unverhältnismässig, die Pflicht zur Evaluation allen Gemeinwesen gleichermassen aufzuerlegen.

Verschiedene Vernehmlasser schlagen Verdeutlichungen vor oder bringen Detailbemerkungen an, und zwar auch solche redaktioneller Art oder zur Vermeidung von Redundanzen (AG, BE, BS, NE, SG, ZG; Belmont, bgs, CEAT, CS, EKD, equiterre, FSKB, INTER, KSE, KSKA, KSD, Metropole, SNP, SVU, Winterthur).

4.1.4 Art. 10 Berichterstattung

Die Bestimmung wird von mehreren Vernehmlassern grundsätzlich begrüsst (AG, BS, GL, TI; SAB; bgs, BSLA, KPK, Metropole, VLP, WSL).

Einige Vernehmlasser beantragen die Streichung der Bestimmung, die sie als mit Artikel 75 BV unvereinbar halten (FR SZ, VS; FSKB, GdePräsSG, HEV, holzkette, KSE, SNP, svit). Weitere Vernehmlasser stehen der Bestimmung sehr skeptisch gegenüber (GL, TI, ZG; KPK, KVP).

Einige Vernehmlasser möchten zumindest die Ermächtigung des Bundesrates, Richtlinien und Vorgaben zu erlassen, streichen (BL, FR; bauenschweiz, KGL, SMU, VSEI).

Einige Vernehmlasser lehnen die vorgeschlagene Periodizität (Berichterstattung alle 4 Jahre) ab (SO; sgv; FSKB, KSE, SNP).

Vereinzelt wird gefordert, dass die den Kantonen auferlegte Pflicht zur Berichterstattung in gleicher Weise auch für den Bund selbst gelten sollte (sgv; bauenschweiz, bgs, KGL, SFF, SMU, VSEI) oder sehen den Nutzen einer solchen Bestimmung vor allem im gegenseitigen Informationsaustausch zwischen dem Bund und den Kantonen (svit).

Einige Vernehmlasser schliesslich beantragen Verdeutlichungen, um die Bestimmung besser handhabbar zu machen (AG, BS, SG, TI; sgv; equiterre, KPK, HSR).

4.1.5 Art. 11 Entschädigungen bei Eigentumsbeschränkungen

Gewisse Vernehmlasser betonen, dass sich bezüglich der Frage, in welchen Fällen keine Entschädigung geschuldet ist, gegenüber dem geltenden Recht nichts ändern dürfe (NE; FSU, UPIAV).

Andere beantragen, die Bestimmung dahingehend zu ergänzen, dass erhebliche planerische Nachteile (Eigentumsbeschränkungen) angemessen entschädigt werden müssen (HEV, VSLG).

GE kritisiert die gesetzessystematische Einordnung der Bestimmung.

4.1.6 Art. 12 Unterstützung innovativer Vorhaben

Die Bestimmung wird von mehreren Vernehmlassern ausdrücklich begrüsst (AG, BE, NE, JU, TI, SZ, UR; GdeV, SAB, SSV; AEE, BPUK, FSU, holzenergie, HSR, KPK, Münchenstein, STV, VLP, Zürich).

Eine kleinere Zahl von Vernehmlassern lehnt die Bestimmung ab (sgv; HEV, KVP, SFF). VS steht der Bestimmung zumindest skeptisch gegenüber.

Vereinzelt werden Verdeutlichungen gefordert oder Detailbemerkungen angebracht (SG; GdeV; GdePräsSG, STV).

Die SAB beantragt, dass die Umnutzung von Industriebrachen und Vorhaben im ländlichen Raum besonders unterstützt werden sollen.