Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2007/106: Revision des Raumplanungsgesetzes · 66 Seiten
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4.1.7 Art. 13 Verpflichtungskredit
Die Bestimmung findet die Unterstützung all jener, die auch Artikel 12 unterstützen (AG, BE, NE, JU, TI, SZ, UR; SAB, SSV; AEE, BPUK, holzenergie, HSR, KPK, Münchenstein, STV, VLP). Die KPK weist zudem darauf hin, dass bereits mit relativ bescheidenen Mitteln positive Entwicklungen ausgelöst werden können.
Einige Vernehmlasser lehnen die Bestimmung ausdrücklich ab (sgv; bauenschweiz, HEV, FSKB, KGL, KSE, SFF, SMU, SNP, VSEI). ZG lehnt den Verpflichtungskredit als eigenständiges Instrument ab.
4.2 Instrumente des Bundes
4.2.1 Art. 14 Raumkonzept Schweiz
Das Raumkonzept Schweiz (RKCH) wird von mehreren Vernehmlassern als strategische Planungsgrundlage und als Steuerungsmittel - gerade auch vor dem Hintergrund der engen internationalen Verflechtungen und teilweise in expliziter Würdigung seiner zentralen Bedeutung für die Metropolitanräume - ausdrücklich begrüsst (BS, VD, ZH; SP, EVP, GLP; SAB, SSV; AEE, AWS, CEAT, eawag, err, FSU, holzenergie, hsp, HSR, INTER, Metropole, La-Chaux-de-F, RZU, SES, SIA, swissolar, UPI-AV, VKMB, VLP, wandern, WSL, Zürich).
Zahlreiche weitere Vernehmlasser bringen zwar gewisse Vorbehalte hinsichtlich der inhaltlichen Ausgestaltung des RKCH an (zu weit bzw. zu eng), stehen ihm aber doch grundsätzlich positiv gegenüber (BE, BL, LU, NE, SG; GLP, Grüne CH; SSV; biosuisse, FSU, greenpeace, Hausverein, KPK, pro natura, SL, VCS, WWF).
Von einzelnen Vernehmlassern wird demgegenüber ausdrücklich ein Verzicht auf das RKCH gefordert (sgv; GdePräsSG, SBauV, SIHK). Die ENHK lehnt das RKCH in der vorgeschlagenen Form als zusätzliches verbindliches Planungsinstrument ab.
Einzelne Vernehmlasser sind der Meinung, dass das RKCH sich auf keine klare verfassungsrechtliche Grundlage stütze (BGer; FR; CP, FER, Forum Landschaft, FRR) oder halten zumindest die Kompetenz des Bundes zum Erlass des RKCH für unklar (SO, UR; KPK, FSU).
Einzelne Vernehmlasser vertreten die Auffassung, dass das RKCH zu stark in die kantonalen Kompetenzen eingreife (economiesuisse; GdePräsSG, SBauV, SIHK) oder betonen ausdrücklich, dass den Kantonen bei Erlass des RKCH genügend Spielraum belassen bleiben müsse (BL, FR, GL, JU, TI; BPUK, Bündner Planerkreis; CCIG, Chur, err; RZU, VCS, WWF), da ansonsten ein Autonomieverlust für die Kantone und Gemeinden zu befürchten wäre (SZ).
Vereinzelt wird dafür gehalten, dass das RKCH ausschliesslich den Charakter einer Orientierungshilfe und eines Koordinationsinstruments für die Kantone haben soll, damit diese ihre Planungen optimieren können (sgv; FRR, FSKB, KSE, SNP).
Von verschiedenen Vernehmlassern werden präzisere Regelungen sowie konkrete Erwartungen zu den Inhalten, zu Verfahrensfragen, zu den Rechtswirkungen des RKCH und dessen Stellenwert und Rechtsnatur sowie über die Art und Weise, wie die Zusammenarbeit zwischen Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden institutionalisiert werden soll, gefordert, bzw. formuliert (BE, NE, SO, TI, UR, VD, ZH; CVP, EVP; CEAT, ENHK, FSU, GdePräsSG, INTER, KPK, SAV, suissemelio UPIAV). Schliesslich wird in diesem Kontext auch das Fehlen zweckmässiger Instrumente zur weiteren Umsetzung des RKCH kritisiert (BE, TI; GLP).
Verschiedene Vernehmlasser thematisieren ausdrücklich das Verhältnis des RKCH zu den anderen Planungen und regen entsprechende Klarstellungen an (SO; Grüne CH; biosuisse, CEAT, greenpeace, Hausverein, INTER, pro natura, SL, VKMB).
Für etliche Vernehmlasser ist die partizipative Erarbeitung des RKCH und deren explizite Verankerung im Gesetz von grosser Bedeutung (BE, TI, UR; SP, Grüne CH; GdeV, sgv; aefu, bauenschweiz, biosuisse, CP, err, FSU, greenpeace, Hausverein, HEV, KGL, KPK, KSD, pro natura, Rheinaubund, SIA, SL, SFF, SMU, SVS, uspi, VCS, vbu, VKMB, vogelwarte, VSEI, VSLG, WWF).
Schliesslich wird vereinzelt beantragt, dass die Bestimmungen über die Bundesplanungen erst nach jenen über die kantonalen Richtpläne kommen sollten, da ansonsten unnötigerweise ein hierarchisches Planungsverständnis gefördert werde (SZ; BPUK).