Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2007/106: Revision des Raumplanungsgesetzes · 66 Seiten

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Verschiedene Vernehmlasser erachten eine gesetzlich vorgeschriebene periodische Überprüfung der Richtpläne für angezeigt (FR; GLP; BPUK, CP, Lausanne, pro natura, uspi). Die VLP unterstützt den vorgeschlagenen Verzicht auf die gesetzliche Verankerung eines bestimmten Überprüfungsrhythmus, wenn auch mit gewissen Vorbehalten.

4.5 Nutzungsplanung

4.5.1 Allgemeines

4.5.1.1 Allgemeine Bemerkungen

Verschiedene Vernehmlasser weisen auf thematische Lücken hin, etwa hinsichtlich des Waldes (LOS, ZHBV, Zürich) oder des Rohstoffabbaus (bauenschweiz, KGL, SMU, VSEI).

Daneben gibt es diverse Detailanregungen (FSU SM, HSR).

4.5.1.2 Art. 35 Begriff und Inhalt des Nutzungsplans Allgemeine Bemerkungen

AG und SG begrüssen die Bestimmung grundsätzlich.

Die BPUK moniert, solche grundsätzlichen Änderungen könnten nicht ohne vorgängige genaue Analyse vorgenommen werden.

Eine Anzahl Vernehmlasser möchte die Pflicht zur regionalen Betrachtungsweise bereits in Artikel 35 festschreiben (GrüneCH; aefu, biosuisse, greenpeace, Hausverein, pro natura, pusch, Rheinaubund, SL, SVS, VCS, VKMB, vogelwarte, WWF).

GE und GL schlagen vor, die Unterscheidung zwischen allgemeinem Nutzungsplan (plan d’affectation général) und Sondernutzungsplan (plan d’affectation spécial) ins Gesetz aufzunehmen.

Geosuisse, HSR und IGS schlagen vor, hinsichtlich der Nutzungsart minimale Vorgaben zu machen (z. B. zu den Bezeichnungen und den Definitionen). Der Bündner Planerkreis möchte, dass die in der Nutzungsplanung zu regelnden Fragen präziser umschrieben werden.

Zahlreiche Vernehmlasser machen weitere Vorschläge, beispielsweise für den Bereich der Holzwirtschaft (Lausanne; écoli).

Absatz 1

Diese Bestimmung gab zu keinen Bemerkungen Anlass.

Absatz 2

Zu Bemerkungen Anlass gab vor allem der neue Begriff der Kulturlandzonen.

Begrüsst wird der Begriff von OW, SG, SZ; BSLA, HEV, Jagd, ZPG.

Eine grosse Anzahl Vernehmlasser steht dem neuen Begriff hingegen skeptisch bis ablehnend gegenüber (AG, BL, BS, GL, GR, JU, NE, NW, SG, SO, TI, VS; aefu, bgs, biosuisse, BSLA, Bündner Planerkreis, BZS, ENHK, err, KBNL, NIKE, pro natura, Rheinaubund, SAC, SGBV, SL, SOBV, STS, SVIL, svit, SVS, vbu, VCS, VLP, vogelwarte, wandern, WSL, WWF, ZGBV, ZHBV; Lüscher).

Viele Vernehmlasser möchten an den Zonentypen gemäss geltendem Raumplanungsgesetz festhalten (AG, GL, GR, LU; FDP; SBV; AGBV, agridea, bgs, BVSZ, CEAT, FRR, SGS, INTER, JLwK, LBV, LOS, Metropole, pro natura, pusch, SAC, SBauV, SBK, SOV, SVS, VCS, VLP, WWF, zbb, ZGBV, ZMP).

Gemäss svit ist die beabsichtigte Zweiteilung in Bauzonen und Kulturlandzonen nicht konsequent erfolgt. Dies belege ein Blick auf die Reservebauzonen, die Schutz- und Gefahrenzonen oder die Planungszonen.

Eine grosse Anzahl Vernehmlasser möchte, dass die Landwirtschaftszone weiterhin im Gesetz erscheint (AG, GE, OW, UR, VS, ZH; Grüne CH; SAB; SBV; aefu, AGBV, Agora, agridea, alb, biosuisse, BVSZ, CAJB, CVA, eawag, FBS, Ferien auf dem Bauernhof, FRR, FVPFL, FVPL, Gallo, Hausverein, JLwK, KPK, LBV, LDK, LOS, Prométerre, pro natura, pusch, SBK, SBLV, SGBV, SKBV, SL, SMP, SOBV, SOV, STS, suisseporcs, SVS, uniterre, VCS, VKMB, VLP, vogelwarte, VSGP, wandern, WWF, zbb, ZGBV, ZHBV, ZMP; Lüscher, Schüpbach).