Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2007/113: Totalrevision Bundesgesetz vom 17. März 1972 über die Förderung von Turnen und Sport. Bundesgesetz über die Informationssysteme des Bundes im Bereich Sport · 41 Seiten
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3122 Jugend und Sport
Allgemeine Bemerkungen zu Jugend und Sport Kantone:
EDK, AI, BE, ZG, FR, NE, GL, AR und SG begrüssen die klare Kompetenzregelung im Bereich von J+S. Es wird jedoch teilweise befürchtet, dass die vollständige Finanzierung des Grundangebots durch den Bund nicht sichergestellt ist.
AG, BS, JU, SO, ZH, BL, TI, SH, NW, UR, GR, OW und ZG anerkennen die grosse Bedeutung von J+S als Sportförderungsprogramm. Die Reichweite, Bedeutung und Qualität von J+S sei wesentlich grösser als bei sämtlichen übrigen Sportförderungsinstrumenten des Bundes. Ebenfalls begrüsst wird die Senkung des Alters auf 5 Jahre, da es sich hierbei um eine sinnvolle Investition in die Zukunft handelt. Die bestehende Arbeitsteilung von J+S habe sich gut bewährt. Es wird auch festgehalten, dass es Sache des Bundes ist, das Grundangebot zu finanzieren. Eine Abkehr von diesem Prinzip hätte schwerwiegende negative Folgen für das gesamte Sportförderungssystem in der Schweiz, da nicht alle Kantone in der Lage seien, die notwendigen Mittel bereitzustellen.
Parteien:
CVP begrüsst die Senkung des J+S-Alters auf 5 Jahre und geht davon aus, dass die zusätzlichen Mittel für J+S-Kids vom Bund aufgebracht werden.
CSP ist mit den Bestimmungen über J+S einverstanden.
FDP: Das Förderprogramm J+S hat sich in hohem Masse bewährt. Die Senkung des J+S-Alters auf 5 Jahre wird begrüsst. Die Aufteilung der Kosten auf Bund und Kantone zu je 50% sei denkbar. Zentral sei vor allem, dass mit verhältnismässig bescheidenen Mitteln ein grosser Ertrag erzielt werden könne.
Grüne: Die Senkung des J+S-Alters wird begrüsst. Zu prüfen ist, ob nicht eine Angleichung an HarmoS Sinn macht und demzufolge der Beginn von J+S auf das vollendete 4. Lebensjahr gesenkt werden sollte. Die Finanzierung soll vollumfänglich durch den Bund übernommen werden. LPS übt Kritik am Umstand, dass sich der Bund aus seiner finanziellen Verantwortung stielt.
SP begrüsst die Senkung des Alters auf 5 Jahre
Weitere Organisationen: KaVCH, LCH, cohep, DOBS, PHZH, PHS, GFS, KS, ASSA, KKS,PSZ, SVKS, SSV, SSCHV, swissski, STV, Swiss Volley, SOA, SA, SFV, swissfit, SRV, SJV, EHV, Billiard, SAC, GDK, SAJV, youthnet, PfadiCH, Blauring, CVJF/CVJM, SSP und EKKJ begrüssen die Ausdehnung
des J+S-Alters auf 5 Jahre, da so die Kinder früh in die Sportbewegung Schweiz eingeführt und die Freude an der Bewegung erhalten werden kann. Entscheidend sei, dass der Kampf gegen Bewegungsmangel möglichst früh einsetze. Mit der Förderung der Bewegung von Kindern werden künftige Generationen bei den Gesundheitskosten sparen können, was dazu führe, dass die Finanzierung solcher Angebote durch den Staat erfolgen müsse. Eine Beteiligung des Bundesamtes für Gesundheit oder der Gesundheitsförderung Schweiz sei zu prüfen, hingegen sei von einer Beteiligung Privater über private Spenden- oder Sponsorengelder abzusehen.
KaVCH, LCH, cohep, DOBS, PHZH, PHS, GFS, KS, ASSA, KKS,PSZ, SVKS, SSV, SSCHV,
swissski, STV und Swiss Volley fordern die vollumfängliche Finanzierung durch den Bund. Nach ASSA kann durch die Senkung des J+S-Alters auf 5 Jahre die schon heute grosse Reichweite von J+S um 50% gesteigert werden. KKS weist darauf hin, dass mit der Senkung ein wirkungsvoller, nachhaltiger und effizienter Beitrag für das gesamte Sportförderungssystem der Schweiz geleistet werde. Nach Swiss Volley müssten noch deutlich mehr Mittel in den Ausbau von J+S-Kids investiert werden. Schiesssport erachtet die Senkung des Alters als vertretbar. Die Finanzierung habe durch den Staat zu erfolgen, wobei darauf zu achten sei, dass nicht dem Leistungssport und dem Schulsport Mittel verloren gehen. Im Weiteren müsse in der Vollzugsgesetzgebung darauf geachtet werden, dass bewegungsarme Sportarten nicht weiterhin benachteiligt werden. CVAM, SAGV und swissmem sind mit der Senkung des J+S-Alters einverstanden, weisen aber darauf hin, dass die Sportarten altersgerecht angeboten werden müssen. KaVCH, SAJV, youthnet, PfadiCH, Blauring und CVJF/CVJM weisen in Bezug auf die Senkung des J+S-Alters darauf hin, dass die Ziele nur dann erreicht werden können, wenn die Verbände bei der Arbeit mit der neuen Altersgruppe umfassend unterstützt und der Leitereinsatz