Vorlage und Bericht
Vernehmlassung 2007/115: Bericht zur Sanierung der Pensionskasse SBB · 57 Seiten
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Das Gutachten kommt zu folgenden Ergebnissen:
Sanierungsbeiträge
– Mit einem Sanierungsbeitrag von 3%, wie er bis 2006 erhoben wurde, kann bis zum Jahr 2013 mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% ein Deckungsgrad von 100% erreicht werden. Die Kosten, welche Arbeitgeber und Arbeitnehmer paritätisch zu tragen hätten, betragen 324 Millionen (abdiskontiert mit 3,5% auf den 31.12.2008).
– Soll die volle Deckung (=100%) mit einer Wahrscheinlichkeit von 75% erreicht werden, braucht es einen Sanierungsbeitrag von 10%, um bis zum Jahr 2016 dieses Ziel zu erreichen. Die paritätisch zu tragenden Kosten belaufen sich auf 1'105 Millionen (abdiskontiert mit 3,5% auf den 31.12.2008).
Reduzierte Verzinsung der Altersguthaben
– Wenn die Altersguthaben ab 2008 stets mit einem Zinssatz von nur 2% verzinst werden, erreicht die PK SBB im Jahr 2013 mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% einen Deckungsgrad von 100%. Mit dieser Massnahme verbunden wäre jedoch, dass die Rentenansprüche um 10% sinken würden (im Vergleich mit einer Verzinsung der Altersguthaben von 3,5%).
– Erst mit einer Nullverzinsung der Altersguthaben bei Gewährleistung der BVG-Mindestleistungen ab 2008 kann mit einer Wahrscheinlichkeit von 75% bis im Jahr 2016 ein Deckungsgrad von 100% erwartet werden. Dies hätte allerdings zur Folge, dass die Rentenansprüche um 25% sinken würden (im Vergleich mit einer Verzinsung der Altersguthaben von 3,5%).
Fazit: Nur mit hohen Sanierungsbeiträgen, welche für das Unternehmen SBB und das Personal einschneidende Konsequenzen hätten, und/oder mit einer deutlichen Reduktion der Rentenansprüche kann eine Sanierung der PK SBB erreicht werden. Ausserdem sind die oben beschriebenen Sanierungsleistungen auf die Erreichung eines Deckungsgrades von 100% ausgerichtet. Eine Wertschwankungsreserve würde somit nach wie vor fehlen.
2.4.2 Höhere Sanierungsleistung des Unternehmens SBB denkbar?
Der Konzern erzielte in den letzten Jahren folgende Ergebnisse (in Millionen):
2002 2003 2004 2005 20062007
-12 25 43 -166 25980
Der Konzernabschluss pendelt stets um Null; eine Eigenkapitalverzinsung findet entsprechend nicht statt (Bilanzsumme 2007: 30,6 Mia.). Dieses Resultat erstaunt wenig, ist die SBB doch ein hochsubventionierter Betrieb: Jährlich zahlt allein der
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Bund fast 2 Milliarden für Infrastruktur und Verkehr (vgl. Anhang 4) . Nicht auf Subventionen angewiesen sind einzig der Immobilienbereich und der Personenver-
20 Ohne die über den FinöV-Fonds finanzierten Eisenbahngrossprojekte. Werden diese auch berücksichtigt, beläuft sich die Summe auf rund 3 Milliarden.