Vorlage und Bericht

Vernehmlassung 2007/115: Bericht zur Sanierung der Pensionskasse SBB · 57 Seiten

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Übersicht über die Varianten (Stand bei Varianten 1 und 2 jeweils Ende 2007)

Varianten Bundesbeitrag in Millionen

1: Sanierungskonzept SBB 1'858 bis zu 3'170

2: Reduziertes Sanierungskonzept SBB 1'678

3: Erweiterte Gründungs-Ausfinanzierung 662

4: Sanierung ohne Bundeshilfe -

Ausgehend am Vorgehen bei PUBLICA und dem hohen Anteil an ehemaligen Bundesrentnern gibt der Bundesrat Variante 3 die Präferenz.

2.6 Sicht der SBB

Die SBB setzt sich mit Nachdruck für Variante 1 und damit für die vollständige Umsetzung ihres Sanierungskonzeptes ein. Nur dieses Vorgehen biete mit vertretbarer Wahrscheinlichkeit Gewähr für die nachhaltige Lösung der Probleme der PK SBB. Die PK SBB wäre nach Meinung der SBB bei Wahl dieser Variante mit Blick auf die Anlagerisiken angemessen saniert.

Das reduzierte Sanierungskonzept führt nach Meinung der SBB mit erheblicher Wahrscheinlichkeit nicht zu einer nachhaltigen Sanierung der PK SBB. Es bestehe weiterhin ein grosses Risiko, dass die PK SBB im Fall einer negativen Entwicklung auf den Kapitalmärkten in eine erneute Unterdeckung gerät. Die vom Bundesrat in den strategischen Zielen geforderte Führung einer leistungsstarken, flexiblen und auf dem Arbeitsmarkt konkurrenzfähigen Pensionskasse sei damit nicht gewährleistet. Dadurch habe die SBB erhebliche negative Konsequenzen bei der Rekrutierung und Bindung des Personals zu tragen. In noch stärkerem Ausmass gelte dies für die Variante "Erweiterte Gründungs-Ausfinanzierung". Aus Sicht der SBB völlig untragbar ist Variante 4, bei welcher der Bund keinen Beitrag leistet. Denn die SBB-Angestellten respektive spätere Rentner hätten einerseits bedeutende Lohn- und/oder Rentenkürzungen zu tragen (basierend auf den Zahlen per Ende 2006 sinkt die Rentenerwartung um rund 10 bis 20 Prozent, je nach Sanierungshorizont und Wahrscheinlichkeit der Sanierung). Diese direkte Einkommenseinbusse habe auch Rückwirkungen auf das Unternehmen SBB, würden doch die Attraktivität der SBB als Arbeitgeberin und die Sozialpartnerschaft stark beeinträchtigt. Andererseits wäre das Unternehmen bei Wiedereinführung von Sanierungsbeiträgen mit einer Zusatzbelastung in Höhe von jährlich rund 30 bis 110 Millionen (gemäss Zahlen Ende 2006, je nach Sanierungshorizont und Wahrscheinlichkeit der Sanierung) konfrontiert, was sich nachteilig auf das Unternehmensergebnis auswirkt und damit die Entwicklungschancen der SBB beeinträchtigen würde.

2.7 Die PK SBB im Branchenvergleich

In einer Marktvergleichsstudie vom März 2008 werden die Altersleistungen der PK SBB beziehungsweise von PUBLICA (nach dem Wechsel ins Beitragsprimat) für 5 Kader- und 3 Mitarbeiterszenarien mit den Leistungen von 14 aufgrund der Ge-