Vorlage und Bericht

Vernehmlassung 2007/115: Bericht zur Sanierung der Pensionskasse SBB · 57 Seiten

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– Der Arbeitgeberanteil an der Finanzierung der Leistungen beträgt bei der PK SBB bei allen fünf Kaderszenarien rund 50% und ist damit deutlich unterdurchschnittlich23. Dies gilt auch für PUBLICA. Die beiden Kassen belegen die Ränge 11 und 12 von 15.

Ergebnisse Mitarbeiterszenarien

– Die Ersatzeinkommen liegen bei einer Verzinsung der Altersguthaben mit dem Mindestzins für die PK SBB bei 63% bis 70% des letzten Einkommens und liegen damit auf respektive nahe beim Median. Bei zwei Szenarien belegen die Ersatzeinkommen Rang 8, bei einem Szenario Rang 9. Im Falle einer Nullverzinsung reduzieren sich die Altersleistungen und liegen bis zu 3 Prozentpunkte unter dem Median.

– Die bei PUBLICA versicherten Mitarbeiter erzielen ein Ersatzeinkommen von 59% bis 66% des letzten Einkommens, falls die Altersguthaben mit dem Mindestzins verzinst werden. Die Altersleistungen für die Mitarbeiter liegen damit bis zu 5 Prozentpunkte unter dem Median und belegen die Ränge 9 bis 11 von 15.

– Der Arbeitgeberanteil an der Finanzierung der Leistungen beträgt bei der PK SBB rund 50%, während derjenige der Vergleichsfirmen höher ausfällt. Auch PUBLICA wird paritätisch finanziert. Die beiden Kassen belegen die letzten Ränge.

Detaillierte Ergebnisse finden sich in Anhang 3.

Fazit über alle Szenarien

– Werden die Altersguthaben mit 2,75% verzinst, liegen die Ersatzeinkommen der Kader und der Mitarbeiter der SBB auf oder leicht unter dem Median.

– Bei einer zehnjährigen Nullverzinsung erhalten die Kader der SBB ein deutlich unter dem Median, die Mitarbeiter der SBB ein knapp unter dem Median liegendes Ersatzeinkommen.

– Der Arbeitgeberanteil an der Finanzierung der Altersleistungen beträgt bei Kader und Mitarbeitern der SBB rund 50% und ist damit unterdurchschnittlich.

– Gesamthaft liegt damit die PK SBB im Pensionskassenvergleich im hinteren Bereich. Je nach Szenario resultiert bei einer Verzinsung der Altersguthaben von 2,75% ein Rang zwischen 9 und 11, bei einer Nullverzinsung ein Rang zwischen 10 und 12 von 15 Platzierungen.

23 Die Marktvergleichsstudie untersucht die Finanzierung der Altersleistungen mittels Sparbeiträgen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Die Risikobeiträge blieben jeweils unberücksichtigt. Werden auch die Risiskobeiträge einbezogen, trägt im Fall der SBB der Arbeitgeber 59 Prozent resp. der Arbeitnehmer 41 Prozent der Vorsorgekosten.