Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2007/47: Änderungen der Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPV) · 172 Seiten
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Revisionen UVPV und VBO – Bericht über die Ergebnisse der Anhörung 25. August 2008
Kanton Aargau Die Regierung des Kantons Aargau lehnt die vorgeschlagene Reduktion des
Schwellenwertes von 15 auf 10 Mio. Franken ab. Seit Einführung der UVP betrage die Bauteuerung 53 %. Dies beinhalte de facto bereits eine wesentliche Senkung des Schwellenwerts.
Politische Parteien Die grüne Partei der Schweiz beantragt, den Schwellenwert auf 5 Mio. Fr. zu
senken. Die kantonalen UVP-Fachstellen würden eine Senkung auf 5 Mio. Fr.
Grüne Partei der
Schweiz begrüssen, da schon kleinere Anlagen erhebliche Umweltauswirkungen haben
könnten. In der Verordnung sei nun ohne Begründung ein Schwellenwert von 10 Millionen vorgesehen.
CSP Christlich-soziale Die CSP Schweiz ist der Meinung, dass der Schwellenwert nicht auf 10 Mio., son-Partei der Schweiz dern auf 5 Mio. Fr. gesenkt werden müsste. Wasserbauliche Massnahmen wie
Verbauungen, Eindämmungen, Geschiebe- und Hochwasserrückhaltebecken sowie Gewässerkorrektionen führten sehr rasch zu erheblichen
Umweltauswirkungen.
SP Sozialdemokratische Die SP beantragt einen Schwellenwert von 5 Mio. Franken. Die kantonalen UVP-Partei der Schweiz Fachstellen würden eine Senkung auf 5 Millionen Franken begrüssen, da schon
kleinere Anlagen erhebliche Umweltauswirkungen haben könnten. In der
Verordnung sei nun ohne Begründung ein Schwellenwert von 10 Millionen
vorgesehen.
Gesamtschweizerische economiesuisse lehnt die Verschärfung bei der Unterstellung von wasserbaulichen Dachverbände der Massnahmen (Anlagetyp 30.2, Forderdung der Beibehaltung der bisherigen Wirtschaft Schwelle von CHF 15 Mio) ab. Sinn der Verordnungsanpassungen seien nach den
klaren Voten im Parlament Erleichterungen und nicht neue Unterstellungen.
economiesuisse
Schweizerischer Vgl. economiesuisse:
Arbeitgeberverband
Der Schweizerische Arbeitgeberverband lehnt die Verschärfung bei der
Unterstellung von wasserbaulichen Massnahmen ab.
Schweizerischer Der SGB beantragt einen Schwellenwert von 5 Mio. Franken. Die kantonalen UVP-Gewerkschaftsbund Fachstellen würden eine Senkung auf 5 Millionen Franken begrüssen, da schon (SGB)
kleinere Anlagen erhebliche Umweltauswirkungen haben könnten. In der
Verordnung sei nun ohne Begründung ein Schwellenwert von 10 Millionen
vorgesehen.
Fédération des Entre- Die Fédération des Entreprises Romandes beantragt, dass der Schwellenwert von prises Romandes 15 Moi. Fr. beibehalten wird. Der Bevölkerungsschutz sollte über einem reinen
Umweltschutzansatz stehen.
Beschwerdeberechtigte Die Schweizerische Gesellschaft für Höhlenforschung schliesst sich der Forderung Umweltschutzorganisa- der kantonalen UVP-Fachstellen an und schlägt eine Senkung des
tionen Schwellenwertes auf 5 Mio. Fr. vor.
Schweizerische Die Schutzbemühungen für Höhlen und Karstregionen seien v.a. durch die
Gesellschaft für Anlagetypen 30.2 (Wasserbauliche Massnahmen) und 60.3
Höhlenforschung
(Terrainveränderungen) betroffen. Gerade auch kleine wasserbauliche
Massnahmen könnten den Wasserhaushalt der Höhlen erheblich beeinträchtigen (trockenlegen oder Zerstörung durch einen grösseren Abfluss).
Ärztinnen und Ärzte für Die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz, die SL, die Alpen-Initiative, der WWF Umweltschutz, Stiftung Schweiz , Greenpeace, der Schweizer Vogelschutz, der Schweizer Alpen-Club Landschaftsschutz
(SAC) und Pro Natura beantragen, den Schwellenwert bei 5 Mio. Fr. festzulegen. Schweiz (SL), Alpen-
Initiative, der WWF Bei Verbauungen usw. betrage der Schwellenwert heute 15 Mio. Fr. Die
Schweiz, Greenpeace, kantonalen UVP-Fachstellen forderten eine Senkung auf 5 Millionen Franken, da Schweizer Vogelschutz
schon kleinere Anlagen erhebliche Umweltauswirkungen haben könnten. In der
(SVS), Schweizer Alpen-