Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2011/19: Bundesgesetz über die Weiterbildung (Weiterbildungsgesetz, WeBiG) · 78 Seiten

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Vernehmlassung zu einem Entwurf für ein Bundesgesetz über die Weiterbildung

Die Kantone TI, SH, JU und BL möchten, dass die Weiterbildungskonferenz auch Berichte und Empfehlungen zum Zugang zur Weiterbildung sowie zur Schliessung von Angebotslücken verfasst. Die Kantone BL, JU, SH und BE fordern, dass die Weiterbildungskonferenz nicht nur gegenüber dem BBT Stellung nimmt, sondern auch gegenüber den Kantonen.

Der Kanton FR fordert eine aktivere Rolle für die Weiterbildungskonferenz sowie die Einrichtung einer Geschäftsstelle.

Die Weiterbildungskonferenz soll gemäss den Kantonen NE, SH und JU den Bund in Sachen Weiterbildungspolitik beraten.

Der Kanton VD findet, die Kompetenzen der Weiterbildungskonferenz seien analog zu Artikel 31 BBG auszugestalten.

Die Kantone BE, OW, FR, NE, VS, SZ, GR, GL und AR weisen darauf hin, dass die Koordination beim Bund anfangen muss. Dies erleichtere den Vollzug in den Kantonen.

Schliesslich schlägt der Kanton JU vor, die Weiterbildungskonferenz solle Sozialpartner und Organisationen der Weiterbildung konsultieren.

Der Kanton TI weist darauf hin, dass Interferenzen mit dem Hochschulbereich möglichst ausgeschlossen werden müssen.

Parteien

Die SP Schweiz fordert, dass die Weiterbildungskonferenz mit der Kompetenz ausgestattet werden solle, selbst Projekte zu initiieren. Sie ist zudem der Ansicht, dass die Weiterbildungskonferenz nicht lediglich eine Beratungsfunktion innehaben sollte sondern mit Entscheidkompetenzen ausgestattet werden solle.

FDP fordert für die Weiterbildungskonferenz ähnliche Kompetenzen wie im HFKG.

Die CVP fordert Kompetenzen wie diejenigen der EBBK.

Die SVP fordert die Streichung von Buchstabe c.

Gemäss der GLP soll Buchstabe c mit „Nachholbildung“ ergänzt werden.

Dachverbände der Wirtschaft

KV Schweiz fordert eine beratende Stimme für die Dachverbände der Weiterbildung.

KV Schweiz und SGB sind der Ansicht, dass die Weiterbildungskonferenz nicht lediglich eine Beratungsfunktion innehaben sollte, sondern mit Entscheidkompetenzen ausgestattet werden solle. (Projekte initiieren, Politik gestalten).

SBV ist mit den Aufgaben der Konferenz einverstanden.

Interessierte Kreise

Syndicom, cgas, SVEB, CFC, VSV, Movendo, Migros und SIA-FVW sind der Ansicht, dass die Weiterbildungskonferenz nicht lediglich eine Beratungsfunktion innehaben sollte, sondern mit Entscheidkompetenzen ausgestattet werden solle. (Projekte initiieren, Politik gestalten).

CRFC und Ebenrain fordern eine strategische Beratungsfunktion für die Weiterbildungskonferenz.

Swissmechanic und carnasuisse fordern eine Empfehlungskompetenz der Konferenz gegenüber dem Bundesrat.

L&S sieht die Erarbeitung einer nationalen Förderstrategie für Grundkompetenzen als Aufgabe der Konferenz.

SMC verlangt die Streichung von Buchstabe c.

Die Weiterbildungskonferenz soll eine Politik gestalten können, fordert BCH.

CSDE fragt, wie die Koordination innerhalb des Bundes ablaufen soll.

SIA fordert eine strengere Vorgabe für die Koordination.

Hochschulbereich

Der ETH-Rat verlangt eine aktivere Rolle für die Weiterbildungskonferenz (weniger Kompetenzen für das BBT).

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