Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2012/21: Teilrevision des Bundesgesetzes über die politischen Rechte (BPR) · 48 Seiten
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Anhang
Nachzählungen? Alternative Umsetzungsvarianten
Variante A Tabelle 6 Kt. Stimmberechtigte am 25.11.2012 0.5 o/oo Wahlvorschlagsquorum ZH 885'022 443400
BE 719'780 360400
LU 263'083 132100
UR 26'167 1450
SZ 99'197 50100
OW 25'444 1350
NW 30'476 1650
GL 26'124 1450
ZG 72'602 37100
FR 188'482 95100
SO 174'689 88100
BS 114'092 58100
BL 186'621 94100
SH 50'479 26100
AR 37'778 1950
AI 11'412 650
SG 313'554 157200
GR 135'734 68100
AG 403'064 202200
TG 162'777 82100
TI 213'698 107100
VD 414'265 208200
VS 209'044 105100
NE 110'051 56100
GE 242'215 122200
JU 50'882 26100
CH 5'166'732 2'5983300
Für die Umsetzung des Bundesgerichtsentscheids betr. Nachzählung auch ohne Unregelmässigkeiten bei sehr knappen, nicht aber bloss knappen Volksabstimmungsergebnissen78 bieten sich zwei mögliche Regeln an. Das vom Bundesgericht selbst als knapp, aber nicht sehr knapp taxierte Ergebnis der Volksabstimmung vom 17. Mai 2009 zu den biometrischen Pässen ergab bei 953'173 Ja gegen 947'493 Nein eine Differenz von 5680 Stimmen auf insgesamt 1'942'857 abgegebene Stimmzettel (= 0.298%).79
Als sehr knapp liesse sich demnach ungefähr die Hälfte dieses Wertes (2'840) definieren. Nähme man dies zum Massstab, so könnte eine Gesetzesnorm wie folgt lauten:
Art. 13 Abs. 3 (neu)
78 BGE 136 II 141 E. 2.7
79 BBl 2009 7542