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Vernehmlassung 2013/41: Teilrevision der Ausführungsbestimmungen zur Eisenbahnverordnung (AB-EBV) und der Verordnung des UVEK über die technischen Anforderungen an die behindertengerechte Gestaltung des öffentlichen Verkehrs (VAböV) · 343 Seiten
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Kapitel: Bauten und Anlagen Blatt Nr.: 11
Abschnitt: Sicherungsanlagen und Telematikanwendungen
Artikel: Sicherungsanlagen Ausgabe: 01.07.2012
(AB 39.3.a Fahrwegsteuerung und -sicherung)
4.3.1 Sind gleichzeitige Zugfahrten auf Bahnhöfen zugelassen, so gelten für Normalspur-
bahnen folgende Werte für die Mindestdurchrutschwege:
Massgebende
Mindestdurchrutschweg [m]
Einfahrgeschwindigkeit [km/h]
1 – 4940
50 – 5945
60 – 6950
70 – 7955
80 – 8960
90 – 9965
100 – 10970
110 – 11975
120 – 12980
130 – 13985
140 – 14990
150 – 15995
160100
161 – 250 Gemäss Ziff. 4.3.4
Zuschlag in Abhängigkeit vom Gefälle: Die Durchrutschwege sind um 1 m pro ‰ des mittleren Gefälles des Gleises zu erhöhen, abzüglich 5 ‰, die vom mittleren Gefälle generell stets abgezogen werden dürfen.
4.3.2 Sind gleichzeitige Zugfahrten auf Bahnhöfen zugelassen so gelten für Adhäsionsbah-
nen mit Meter- und Spezialspur die folgenden Werte für die Mindestdurchrutschwege:
Massgebende Mindestdurchrutschweg [m]
1 – 35 *) *)
Einfahrgeschwindigkeit [km/h] Bahnen ohne MS Bahnen mit MS 36 – 45 3010
46 – 55 3520
56 – 65 4030
66 – 75 4540
76 – 85 5045
86 – 95 5550
96 – 105 6050
106 – 110 6550
MS = geschlossene Kompositionen mit Magnetschienenbremse
*) Der Mindestdurchrutschweg ist in Abhängigkeit der Eigenschaften des eingesetzten Rollmaterials, der betrieblichen Verhältnisse und der bahnsystemtechnischen und baulichen Gegebenheiten festzulegen.
Zuschlag in Abhängigkeit vom Gefälle: Die Durchrutschwege sind um 1 m pro ‰ des mittleren Gefälles des Gleises zu erhöhen.
Fortsetzung Blatt Nr. 12