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Vernehmlassung 2013/41: Teilrevision der Ausführungsbestimmungen zur Eisenbahnverordnung (AB-EBV) und der Verordnung des UVEK über die technischen Anforderungen an die behindertengerechte Gestaltung des öffentlichen Verkehrs (VAböV) · 343 Seiten
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Kapitel: Bauten und Anlagen Blatt Nr.: 5 N
Abschnitt: Oberbau
Artikel: Gleisbau und -material Ausgabe: 12.12.2004
N O R M A L S P U R
(AB 31)
Die Berechnung beruht auf folgenden Parametern:
0,25
4 ⋅E ⋅I
– Elastische Länge L der Schiene L = [mm]
b ⋅C
– Einsenkung der Schiene y = (2 ⋅ b ⋅ C ⋅L) −1 ⋅ Σ(Q ⋅ η )
i i
wobei η =(sin ξ + cosξ ) ⋅ e−ξi i i i
– Momentelinie M = 0,25 ⋅ Q ⋅L ⋅ Σ(Qi ⋅ μi)
wobei ξi μ = (cos ξ sin ξ ) e i i i
und ξi = xi/L
x i = Abstand von der Achse
– Stützpunktkraft S = b ⋅ C ⋅ a ⋅ y [N]
E = Elastizitätsmodul der Schiene [N/mm2]
I = Trägheitsmoment der Schiene [mm4]
C = Bettungszahl [N/mm3]
Q = Radkraft [N]
b = Breite des fiktiven Längsträgers b = F/(2·a)
F = Auflagerfläche der Schwelle F = b1·(ℓ – m)
a = Schwellenabstand [mm]
ℓ = Schwellenlänge [mm]
m = auflagerfreie Schwellenlänge Mitte [mm]
y = Einsenkung unter Radlast [mm]
Als Lastannahmen für Q fliessen in die Berechnung entweder:
– die statistischen Auswertungen der im Gleis gemessenen Kräfte mit Hilfe der Normalverteilung
oder
– die Annahmen der zulässigen, dynamischen Werte der Rad-Kräfte gemäss
Abschnitt 2.
4.4 Die für die Betriebsbelastungen aus der Dauerfestigkeit der Schiene verfügbaren
Biegezugspannungen in der Schienenfussmitte betragen bei der üblichen Stahlgüte 900A für die Schienenprofile UIC 54 E resp. UIC 60 unter Berücksichtigung der Unterspannung infolge des lückenlosen Verschweissens im Allgemeinen
σ = 200 N/mm2.
Dzul max
4.5 Der nachzuweisende Sicherheitsfaktor beträgt:
– in durchgehenden Hauptgleisen s ≥ 1,5
– in Nebenanlagen s ≥ 1,2
Fortsetzung Blatt Nr. 6 N