Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2014/77: 10.538 Pa.Iv. Bundesgesetz über die technischen Handelshemmnisse. Lebensmittel vom Cassis-de-Dijon-Prinzip ausnehmen · 18 Seiten
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Nach Vernehmlassungsgruppen aufgeteilt ergibt sich folgende Übersicht:
Befürworter Gegner
Kantone AG, AI, BL, GE, JU, LU, NE, AR, BE, BS, GL, SZ, TI, ZG, ZH (8)
NW, OW, SG, SH, SO, TG,
Konferenz der Kan- UR, VD, VS (16)
tonsregierungen
FR, GR (2)
Parteien BDP, Grüne, SVP (3) CVP, FDP, glp, SPS (4)
Gesamtschweizerische SAB (1)
Dachverbände der Gemein-
den, Städte und Berggebiete
Gesamtschweizerische SBV (1) economiesuisse, SGB, SGV (3)
Dachverbände der Wirtschaft
Weitere Adressaten acsi, FRC (2) kf, SKS (2)
Weitere Teilnehmer (nicht CP, fPv, FER, GSLI, LDK, CCiG, Coop, Dachorganisationen angeschrieben) (39) Plateforme pour une agricul- Wirtschaft Graubünden, hotelle-
ture socialement durable, riesuisse, IG DHS, IHK St. Gallen Schweizer Obstverband, und Appenzell, IHZ, Manor, Mar-SMP, SVKH, uniterre, kant Syntrade, Migros, ProMarca, VKCS, VSW (12) PUE, scienceindustries, Selecta, SFF, Spar (Handels AG und Management AG), Swiss Retail Federation, TopCC, Turm, Valora, Volg, VSIG, Veledes, VSUD, WEKO,
ZHK (27)
TOTAL 3544
3.2. Kantone
16 Kantone (AG, AI, BL, GE, JU, LU, NE, NW, OW, SG, SH, SO, TG, UR, VD, VS) unterstützen den Vorentwurf für eine Teilrevision des THG, obwohl positive Auswirkungen des «Cassis-de-Dijon-Prinzips» im Lebensmittelbereich vereinzelt bejaht wurden (AI, SO). Die Kantone GR und FR haben nach Abwägung der Vor- und Nachteile des «Cassis-de-Dijon-Prinzips» weder eine klar befürwortende noch eine klar ablehnende Haltung eingenommen. Der Kanton GR geht dabei davon aus, dass die Aufhebung des «Cassis-de-Dijon-Prinzips» wohl kaum mehr aufzuhalten sei, während der Kanton FR sich die Frage stellt, ob es nicht zu früh sei, um das «Cassis-de-Dijon-Prinzip» bereits abschliessend zu beurteilen. Acht Kantone (AR, BE, BS, GL, SZ, TI, ZG, ZH) lehnen den Vorentwurf für eine Teilrevision des THG ab. Die Kantone AR, BL, BS, GE, SH, SZ, TI und ZH machten zudem weitergehende Änderungsvorschläge. Die KdK reichte keine Stellungnahme ein.
Von den Kantonen, die den Vorentwurf für eine Teilrevision des THG befürworten, wird
geltend gemacht, das «Cassis-de-Dijon-Prinzip» führe zu einer Verwässerung des hohen schweizerischen Qualitäts- und Produktionsstandards, untergrabe die Schweizer Qualitätsstrategie und trage zu Intransparenz und damit zu einer Irreführung der Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten bei. Dies, weil unter dem «Cassis-de-Dijon-Prinzip» mit der