Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2016/17: Änderung von Verordnungen im Veterinärbereich · 7 Seiten
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Die Anpassungen im Zusammenhang mit bewilligungspflichtigen Tätigkeiten mit Tieren haben nur wenige Reaktionen hervorgerufen und werden mehrheitlich begrüsst.
Die vorgeschlagene Neuregelung von Veranstaltungen mit Tieren wird zwar von Tierschutzseite und Tierärzteschaft begrüsst (Alliance Animale Suisse, Schweizer Tierschutz, Schweizerische Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz, Stiftung für das Tier im Recht, Zürcher Tierschutz, GST). Allerdings wird die Regelung von landwirtschaftlichen Kreisen und Branchenverbänden ganz oder in weiten Teilen abgelehnt (Alpgenossenschaft Wolzen, Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Rinderzüchter, Bauernverband Nidwalden, Bauernverband Obwalden, Bauernverband Uri, Bauernvereinigung des Kantons Schwyz, Braunvieh Schweiz, Braunviehzuchtverband Obwalden, Bündner Bauernverband, Swissherdbook, IG Shrophire, Kleinviehzuchtverband, Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverband, Mutterkuh Schweiz, Olma Messen St. Gallen, Ostschweizer Widder- und Zuchtschafsmarkt, Prométerre,
Schweisshundegruppe Baden-Zurzach, Schweizer Bauernverband, Schweizer Geflügelproduzenten, Schweizer Milchproduzenten, Schweizer Freibergerverband, Schweizerischer Holsteinzuchtverband, Schweizerischer Schafzuchtverband, Schweizerischer Schweinezucht- und Schweineproduzentenverband, St. Galler Bauernverband, St. Gallischer Schafzuchtverband, Verband Thurgauer Landwirtschaft, Vieh aus der Zentralschweiz, Viehzuchtverband des Kantons Schwyz, Zentralschweizer Bauernbund, Zuger Bauernverband, Zürcher Bauernverband). Diese erachten die vorgeschlagene Regelung als zu bürokratisch. Auch die Vollzugsbehörden weisen den Vorschlag zur vollständigen Überarbeitung zurück. Einzelne Verbesserungen für das Tierwohl, wie z.B. das Verbot von Streichelzoos,
treffen grundsätzlich auf Zustimmung.
Die Aufnahme der neuen Funktion der Tierschutzbeauftragten für Tierversuche in die Verordnung wird grundsätzlich begrüsst. Allerdings wird von verschiedenen Seiten befürchtet, dass die Verantwortlichkeiten dieser neu eingeführten Funktion zu weitgehend bzw. nicht klar abgegrenzt seien und somit die Forschung behindert werden könnte (AG, FR, Uni ZH [Tierschutzbeauftragte, Vetsuisse ZH, Veterinär-Anatomisches Institut, Institute of Experimental Immunology, Virologisches Institut, Institut für Labortierkunde, Institut für Parasitologie, Institut für Veterinärpathologie, Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Präklinisches Labor Psychiatrie, Institut für Veterinärphysiologie, Kinderspital, Klinik für Zoo-, Heim- und Wildtiere, Laboratory Animal Services Center], EPFL, ETHZ [Departement Biosysteme D-BSSE, Institut für Agrarwissenschaften, Institut für Biomechanik, Institut für Mikrobiologie, Institute of Food, Nutrition and Health, Abteilung Sicherheit, Gesundheit und Umwelt, Institut für Biomedizinische Technik, Institut für Molekulare Gesundheitswissenschaften, Institut für Pharmazeutische Wissenschaften], Réseau des animaleries lémaniques, Uni Fribourg, Uni Basel, Uni Bern [Vetsuisse BE], Uni Genf, Swissuniversities, Forschung für Leben, Akademien der Wissenschaften Schweiz,
Friedrich Miescher Institute for Biomedical Research, Animalfree Research, Basel Declaration Society, Schweizerische Gesellschaft für Versuchstierkunde, Interpharma, Novartis Pharma AG, Swiss Awo Network, Eva Waiblinger, GST).
Die Pflicht, die Dauer des Transports schriftlich festzuhalten wird von den Kantonen und den Tierschutzorganisationen begrüsst (AG, Helvetia Nostra et Fondation Franz Weber, Schweizer Tierschutz, Zürcher Tierschutz, TIR), aber von landwirtschaftlicher Seite und Branchenverbänden abgelehnt (Proviande, Bauernverband Obwalden, Zentralschweizer Bauernverband, Alpgenossenschaft Wolzen,
Ostschweizer Widder- und Zuchtschafsmarkt, Bauernverband Uri, Bauernverband Nidwalden, Vieh aus der Zentralschweiz, Swissherdbook, Prométerre, Braunvieh Schweiz, Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverband, ASTAG, SUISAG, Zuger Bauernverband, Schweizer Milchproduzenten, Verband Thurgauer Landwirtschaft, Schweizerischer Schweinezucht- und Schweineproduzentenverband,
Braunviehverband Obwalden, Schweizerischer Schafzuchtverband, IG Shrophire, Schweizerischer Viehhändler Verband, Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Rinderzüchter, Schweizer Bauernverband, Zürcher Bauernverband, Mutterkuh Schweiz, St. Gallischer Schafzuchtverband, Schweizer Geflügelproduzenten, Bündner Bauernverband, St. Galler Bauernverband, Kleinviehzuchtverband, Bauernvereinigung Kanton Schwyz, Viehzuchtverband Kanton Schwyz, Schweizerischer Holsteinzuchtverband, Swiss Beef, Schweizer Fleisch-Fachverband).
Die Vorgabe, ein Abschlussgitter neu auch an den Einstiegen von Transportmitteln anzubringen,
wird von allen Seiten abgelehnt.
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