Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2016/36: Klimapolitik der Schweiz nach 2020: Klimaübereinkommen von Paris, Abkommen mit der Europäischen Union über die Verknüpfung der beiden Emissionshandelssysteme, Totalrevision des CO2-Gesetzes · 75 Seiten
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Referenz/Aktenzeichen: Q321-0015
zur Information für völlig unzureichend hält und findet, dass das Budget auf 10 Millionen Franken pro Jahr zu erhöhen sei. Der Verband Grands-parents pour le climat fügt an, dass die Integration von Wissen zum Klima beim Beruf der Hausmeister besonders wünschenswert wäre. Die Alpen-Initiative ist der Meinung, dass die universitäre Ausbildung Teil dieses Programms sein müsste, da die Hochschulabsolventen anschliessend in Institutionen arbeiten und Funktionen haben, die sich auf die Klimapolitik auswirken könnten. Der Verband KlimaSeniorinnen Schweiz schlägt die Einführung eines Aktionsplans vor, um die Aus- und Weiterbildung sowie die Information in die Klimapolitik einzubinden. Ausserdem schlagen die meisten Verbände vor, den Titel des Programms wie folgt zu ändern: «Klimaschutz-Aktionsplan – Bildung, Information und Beratung» (z. B. PUSCH, BirdLife Schweiz, SKF).
In der Gruppe der sonstigen Verbände befürwortet eine deutliche Mehrheit von 25 Teilnehmenden die Weiterführung des Klimaprogramms (z. B. Alliance Sud, Bildungskoalition NGO, DOJ, FRC, GSGI, SSF, SVV). Mehrere Teilnehmende erachten die Bereiche der Aus- und Weiterbildung sowie der Information als wichtige Klimaschutzinstrumente (z. B. South Pole Group, Akademien der Wissenschaften Schweiz, FRC, Holzenergie Schweiz, Swiss Engineering). Für die Akademien der Wissenschaften Schweiz ist die Weiterführung der Aktivitäten zur Aus- und Weiterbildung sowie zur Information für die Umsetzung einer Klimapolitik und deren Akzeptanz durch die Öffentlichkeit unerlässlich. Der Verband betont zudem, dass es für Innovationen Klimafachleute brauche. Die IG DHS gibt an, dass die Aktivitäten zur Aus- und Weiterbildung sowie zur Information eine zentrale Aufgabe des Bundes sowie eine Voraussetzung seien, um die kommenden, grossen Herausforderungen im Bereich der Klimapolitik kompetent und fachgerecht anzugehen. Die FRC findet, dass die Konsumentinnen und Konsumenten für Klimafragen sensibilisiert werden müssten und dass die Suche nach Lösungen Bestandteil höherer Ausbildungsgänge in allen Tätigkeitsbereichen sein müsse. Der SVBK findet es absolut richtig, dass der Bund Auflagen in den Bereichen der Aus- und Weiterbildung sowie der Information festlegt. Das Netzwerk Kinderrechte Schweiz, die Bildungskoalition NGO und der DOJ regen an, dass die Interdisziplinarität und der Austausch zu Klimawissen zwischen Schweizer Hochschulen gefördert werden sollten. Sie sind zudem der Ansicht, dass die universitäre Ausbildung Teil dieses Programms sein müsste, da die Hochschulabsolventen anschliessend in Institutionen arbeiten und Funktionen haben, die sich auf die Klimapolitik auswirken könnten. SKF, die Bildungskoalition NGO und der DOJ bemängeln die Tatsache, dass die Finanzierung dieses Programms in der Vorlage nicht thematisiert werde. Ebenfalls in dieser Hinsicht sprechen sich myclimate, die Bildungskoalition NGO und der DOJ dafür aus, dass die Mittel für die Finanzierung auf 10 Millionen Franken aufgestockt werden müssten. Die Bildungskoalition NGO und der DOJ erklären, dass die Bilanz des BAFU bei der Umsetzung von Artikel 41 des CO2-Gesetzes inakzeptabel sei und dass eine ambitioniertere Vorlage diesen Mangel ausgleichen sollte. Noch kritischer äussert sich Swiss Textiles und hält die Aktivitäten zur Aus- und Weiterbildung und zur Information zwar für wichtig, findet aber, dass der Staat insbesondere koordinieren und fördern und den Wirtschaftsakteuren die Hauptrolle überlassen soll. Auch scienceindustries spricht sich in diesem Sinne für die Weiterführung dieses Programms aus, wünscht sich aber, dass die Fragen der Aus- und Weiterbildung Sache der privaten Akteure bleiben und nicht der Bundesverwaltung. Der SVGW ist eher gegen die Weiterführung dieser Aktivitäten, da er sie für zu wenig praxisorientiert hält. Aqua Nostra Schweiz, ECO SWISS und IKLIS sind die einzigen Teilnehmenden dieser Gruppe, die die Weiterführung des Programms ablehnen. Aqua Nostra Schweiz ist gegen die Weiterführung dieser Aktivitäten, da diese Funktion nicht dem Staat obliege.
In der Gruppe der Unternehmen und privaten Personen gibt es ebenfalls eine Mehrheit der Teilnehmenden, die sich für die Weiterführung dieser Aktivitäten ausspricht (z. B. Energie Zürichsee Linth AG, Fenaco Genossenschaft, Flughafen Zürich, Hergiswiler Glas AG). Mehrere Teilnehmende erachten die Bereiche Aus- und Weiterbildung sowie Information als wichtige Klimaschutzinstrumente (z. B. ETHZ, Erdgas Innerschwyz AG, Business Campaigning GmbH, Emmi Schweiz AG). Einige Teilnehmende bezeichnen dieses Programm als sinnvoll und effizient (z. B. Espace Real Estate AG, Metall Service Menziken, Flumroc AG). Manche Unternehmen betonen, dass die Sensibilisierung der Öffentlichkeit und der betroffenen Fachpersonen ein wichtiger Schritt sei, um die klimapolitischen Ziele zu erreichen (z. B. Energie Seeland AG, SWL Energie AG, Verband Aargauischer Stromversorger). Coop, Migros und Bell AG finden, dass Aktivitäten zur Aus- und Weiterbildung sowie zur Information im Berufsbereich
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