Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2017/7: Änderung des Bankengesetzes und der Bankenverordnung (Fintech) · 42 Seiten
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zwar zweifelsfrei als Inhaber des zugehörigen Kontos, sein Name oder andere persönliche Merkmale sind aber nicht ersichtlich.
Die in Auftrag gegebenen Transaktionen warten in der Folge in einem Pool darauf, in die Blockchain eingefügt zu werden. Je nach gewünschter Sicherheit werden Transaktionen unterschiedlich schnell akzeptiert Fehlschlagen kann eine korrekte Transaktion eigentlich nur, indem sie durch den Sender früh genug aktiv vereitelt wird (etwa indem er – versehentlich oder absichtlich – eine Transaktion ans System schickt, welche die gleichen Bitcoins woanders hinsendet).
Der Transaktionspool besteht aus einem Netzwerk von Tausenden von Computern, die sämtliche Transaktionen kennen und neue Transaktionen gegenseitig austauschen, sofern sie diese unter Berücksichtigung der Transaktionshistorie bzw. des Kontostands des Senders für gültig befinden. Ein kleiner Teil dieser Computer gehört den sogenannten Minern. Diese fügen unter Aufwendung grosser Rechenleistung neue Transaktionen durchschnittlich alle zehn Minuten zu einem Block zusammen. Dieser Block wird hinten an die Blockchain anfügt und an alle Teilnehmer des Netzwerks versendet. Die Rechenleistung der Miner dient dabei genau genommen nicht dem Überprüfen der Transaktionen, sondern der Sicherung der Blockchain vor Manipulationen. Um die Blockchain zu manipulieren, müsste man eine Mehrheit der Rechenleistung haben. Damit die Miner einen Anreiz haben, möglichst viel Rechenleistung zur Verfügung zu stellen – und damit das System sicherer zu machen – werden sie mit neu geschöpften Bitcoins und mit Transaktionsgebühren belohnt. Insgesamt wird durch diesen Mechanismus also eine aufeinander aufbauende Kette an Blöcken in chronologischer Reihenfolge geschaffen (daher Blockchain). Durch die Aneinanderreihung aller Blöcke ist es möglich, alle vergangenen Transaktionen bis hin zum ersten Block (Genesis Block) zurückzuverfolgen und zu verifizieren.
Daten, die in einer Blockchain enthalten sind, können nicht geändert werden, ohne dass die gesamte bis anhin und gegenwärtig erbrachte Rechenleistung sämtlicher am System beteiligter Computer nochmals erbracht wird. Die Wahrscheinlichkeit einer solchen Abänderung tendiert unter Berücksichtigung der gegenwärtig durchschnittlich üblichen Rechnerleistungen gegen null, weshalb die Blockchain grundsätzlich als fälschungssicher gilt.
Die Blockchain-Technologie zeichnet sich durch ihre offene Konzeption aus. So ist ihre Anwendung insbesondere nicht auf einen geschlossenen Teilnehmerkreis beschränkt, sondern steht grundsätzlich jedermann offen. Die Technologie kann überdies zweckneutral eingesetzt werden. Blockchains können indessen auch als geschlossene und private Netzwerke organisiert werden, bspw. innerhalb eines Verbandes (private Blockchain).
Anwendungsmöglichkeiten
Wie dargelegt, erlaubt es die Blockchain-Technologie, vereinfacht ausgedrückt, Daten zu speichern, die nicht mehr verändert oder entfernt werden können. Es ist damit denkbar, dass eine Blockchain inskünftig als Eigentumsregister für digitale Werte, aber auch für beliebige physische Werte dienen könnte. Die Blockchain-