Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2019/13: Verordnungspaket Umwelt Frühling 2020 · 41 Seiten

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Verordnungspaket Umwelt Frühling 2020 Ergebnisbericht zur VVEA

Die FDP und die Verbände sgv-usam, Cemsuisse und VSMR lehnen den Vorschlag ab, da sie eine Gleichstellung der öffentlichen Verwaltung mit den privaten Unternehmen befürworten. Die Unterstellung der öffentlichen Verwaltung unter das Entsorgungsmonopol widerspreche der Wirtschaftsfreiheit und behindere die private Entsorgungswirtschaft.

2.3.2.2 Ergänzung der Anforderungen zur getrennten Sammlung und Entsorgung von Sonderabfällen aus öffentlichen Verwaltungen (Art. 13 Abs. 2 Bst. b)

Die überwiegende Mehrheit der eingegangenen Stellungnahmen stimmt der vorgeschlagenen Änderung zu (50 Stellungnahmen: BE, LU, UR, OW, NW, GL, ZG, FR, SO, BS, BL, SH, AR, AI, SG, GR, AG, TG, TI, VD, VS, NE, GE, JU, SP, SSV, sbv-usp, SGB, SVKI, PUSCH, ECO SWISS, InfraWatt, Swissmem, usic, INOBAT, Ökostrom Schweiz, Stadt Genf, Stadt Biel, Auto Recycling, STIL, Stadt Thun, VASSO, ERB, UFS, scienceindustries, SLV, Infra, cemsuisse, VSMR, Swiss Textiles).

13 Stellungnehmende enthalten sich zur Vorlage (ZH, SGV, HEV, FSKB, Gemeinde Köniz, ASTAG, REAL, aefu, SBV, CHGEOL, Bio Suisse, Kompostforum, arv).

Vier Stellungnehmende lehnen die Vorlage ab (SZ, FDP, sgv-usam, svu|asep).

Von den Kantonen lehnt einzig der Kanton SZ im Rahmen der generellen Ablehnung des gesamten Verordnungspakets die Vorlage ab.

Der Verband svu|asep lehnt den Änderungsvorschlag ab, da nicht hervorgeht, wie die Entsorgung von Sonderabfällen aus öffentlichen Verwaltungen grösser als 10 Mitarbeitern geregelt ist. Er fordert eine Neuformulierung des Artikels mit Abgleich zur Verordnung über den Verkehr mit Abfällen (VeVA; SR 814.610).

2.3.2.3 Änderungen der Bestimmungen zum Zwischenlager (Art. 3 Bst. h)

Eine überwiegende Mehrheit der Stellungnahmen stimmt dem Vorschlag zu (41 Stellungnahmen: BE, LU, UR, OW, NW, GL, ZG, FR, SO, BL, AI, SG, GR, AG, TG, TI, VD, VS, NE, JU, FDP, SP, SSV, SGB, SVKI, ECO SWISS, InfraWatt, svu|asep, HEV, INOBAT, Stadt Genf, Stadt Biel, Auto Recycling, STIL, Stadt Thun, REAL, VASSO, UFS, scienceindustries, cemsuisse, VSMR). Der Kanton AG begrüsst die Änderung, wünschen aber eine Aufnahme des Zwischenlagers in eine VVEA Vollzugshilfe.

Fünf Teilnehmer der Vernehmlassung stimmen der Vorlage teilweise zu (BS, SH, GE, Swissmem, usic).

Sieben Stellungnehmende lehnen die Vorlage ab (SZ, AR, PUSCH, SBV, Infra, arv, Swiss Textiles). Für eine Beibehaltung der bestehenden Regelung votierten PUSCH, SBV, Infra, arv, Swiss Textiles. Der Kanton BS und Swiss Textiles regen an «kurzfristig genutzte Lagerplätze am Ort ihrer Entstehung» in Artikel 3 Buchstabe g zu übernehmen. Swissmem schlägt vor, Sammelstellen für Abfall in Artikel 3 Buchstabe g aufzunehmen, damit diese nicht den Bestimmungen der Abfallanlagen unterliegen. Der Kanton SH stellt fest, dass die vorgeschlagenen Regelungen zum Zwischenlager der Systematik der VVEA widersprechen und schlägt entweder eine Anpassung des Artikel 3 oder eine Streichung der entsprechenden Bestimmungen im Abschnitt 2 vor.

2.3.2.4 Änderungen der Bestimmungen zum Zwischenlager (Art. 27 Abs. 1 Bst. e)

Eine überwiegende Mehrheit der Stellungnahmen begrüsst den Vorschlag (39 Stellungnahmen: BE, OW, NW, GL, FR, SO, BS, BL, SH, AI, SG, GR, AG, TI, NE, GE, JU, FDP, SP, SSV, SGB, SVKI, InfraWatt, HEV, Swissmem, FSKB, INOBAT, Stadt Genf, Stadt Biel, Auto Recycling, STIL, Stadt Thun, VASSO, UFS, scienceindustries, SBV, Infra, cemsuisse, Swiss Textiles).

Fünf Teilnehmer der Vernehmlassung stimmen teilweise zu (LU, TG, ECO SWISS, usic, VSMR).

6/41 054.11-00038/00005/00002/S284-0394