Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2019/23: STAF: Verordnung über den steuerlichen Abzug auf Eigenfinanzierung juristischer Personen und Verordnungen über die Anrechnung ausländischer Quellensteuern · 16 Seiten

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4 Verordnungen über die Anrechnung ausländischer Quellensteuern

4.1 Grundsätzliche Haltung der Vernehmlassungsteilnehmenden

4.1.1 Zustimmung

2 Kantone (BE, VS), 1 Partei (SPS) und 4 Organisationen (CP, SGB, sgv, Travail.Suisse) begrüssen die Vorlage ohne weitere Bemerkungen. Die Anpassungen sind geeignet, Doppelbesteuerungen zu vermeiden (SGB) und damit die Standortattraktivität der Schweiz zu wahren (SGB, SPS).

Explizit begrüsst werden von verschiedenen Teilnehmenden:

• die effektive Verteilung des Steueranrechnungsbetrags auf Bund und Kantone und die Abschaffung der Kürzung bei teilweiser Besteuerung (AG, AI, AR, BL, BS, FR, GE, GL, JU, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TI, ZG, FDK, SSK, economiesuisse, EXPERTsuisse, Handelskammer beider Basel, SwissHoldings, Swissmem);

• die Steueranrechnung auch für die Kirchensteuer (economiesuisse, Handelskammer beider Basel, SwissHoldings, Swissmem);

• die Ausweitung der pauschalen Steueranrechnung auf inländische Betriebsstätten ausländischer Gesellschaften (economiesuisse, EXPERTsuisse, Swissmem);

• die objektive Erweiterung der Anrechnung auf Dienstleistungsgebühren und Renten, die Erhöhung der Schwelle für Bagatellfälle auf 100 Franken, die Ergänzung eines pauschalen Abzugs von 5 Prozent auf Zinserträge und die Beschränkung der Steueranrechnung in Situationen, in denen die Gewinnsteuer an die Kapitalsteuer angerechnet wird (AG, AI, AR, BL, BS, FR, GE, GL, JU, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TI, ZG, FDK, SSK).

4.1.2 Zustimmung mit Änderungsanträgen

23 Kantone (AG, AI, AR, BL, BS, FR, GE, GL, GR, JU, LU, NE, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, TI, VD, ZG, ZH), die FDK, die SSK, 2 Parteien (FDP, SVP) und 7 Organisationen (economiesuisse, EXPERTsuisse, Handelskammer beider Basel, SwissHoldings, Swissmem, Treuhandsuisse) stimmen der Vorlage mit folgenden Änderungsanträgen zu:

• die Einführung einer Basketregelung (FDP, SVP, economiesuisse, EXPERTsuisse,

Handelskammer beider Basel, SwissHoldings, Swissmem, Treuhandsuisse);

• Änderungen bei der Ermittlung des Maximalbetrags inkl. der Regelung zu den Abzügen (AG, AI, AR, BL, BS, FR, GE, GL, JU, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, TI, VD, ZG, ZH, FDK, SSK, FDP, SVP, economiesuisse, EXPERTsuisse, Handelskammer beider Basel, SwissBanking, SwissHoldings, Swissmem, Treuhandsuisse);

• SFAMA, economiesuisse und Swissmem fordern, dass die Steueranrechnung auch für Sockelsteuern geltend gemacht werden kann, die bei indirekt vereinnahmten Erträgen von kollektiven Kapitalanlagen angefallen sind;

• die Anrechnung ausländischer Quellensteuern auch ohne Vorliegen eines Doppelbesteuerungsabkommens (DBA) soll in einem neuen Gesetzgebungsprojekt vorgesehen werden. Dies im Sinne der Steueranrechnung als Instrument der Wirtschaftsförderung (SwissHoldings), die FDP fordert allgemein eine Verbesserung der Anrechenbarkeit ausländischer Quellensteuern;

• keine Berücksichtigung des Kantonsanteils an der direkten Bundessteuer bei der Verteilung des Anrechnungsbetrags auf Bund und Kantone (AG, AI, AR, BL, BS, FR, GE, GL, GR, JU, LU, NE, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, TI, VD, ZG, ZH, FDK, SSK, Handelskammer beider Basel);