Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2019/26: Reform des regionalen Personenverkehrs (Änderung des Personenbeförderungsgesetzes) · 47 Seiten

Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 25Fedlex · Ergebnisbericht

seien daher nicht betriebswirtschaftliche Kriterien, sondern vielmehr die Bedeutung des RPV aus regionalpolitischer, volkswirtschaftlicher aber auch umweltpolitischer Sicht in erster Priorität zu berücksichtigen (GR, VS, NE, CVP, SP, Grüne, LITRA, VöV, VCS, ZVB, BOS). Es gelte auch weitere Versorgungskriterien sowie qualitative Kriterien wie die Anschlussqualität oder die Reisekette einzubeziehen (tpf, TRAVYS, Thurbo). Gemäss der SP ist die Förderung und Unterstützung von komplementären oder alternativen Angeboten wichtig. Die SAB fordert für die Erschliessung dünn besiedelter Gebiete einen Bonus einzuführen. In einer modalen Transport-Logik müssten verstärkt die Servicedimensionen hervorgehoben werden (RA). Zudem wird vermerkt, dass unter Beachtung der wirtschaftlichen Kriterien der öV seinen Anteil im Freizeitverkehr kaum erhöhe (VCS). Einigen Vernehmlassungsteilnehmenden sind die heutigen Kriterien bereits ausreichend und sollen beibehalten werden (SZ, FR, BL).

Frage 8: Ist ein schweizweit einheitliches Benchmarking-System für alle bestellten öV-Linien einzuführen?

Grundtenor

81 Vernehmlassungsteilnehmende haben zur Frage, ob ein einheitliches Benchmarking-System für alle öV-Linien einzuführen ist, Stellung bezogen. Eine deutliche Mehrheit (65 von 81) der Teilnehmenden befürworten ein Benchmarking vor dem Hintergrund der Effizienzsteigerung. Eine Minderheit (16 von 81) der Teilnehmenden lehnt ein nationales einheitliches Benchmarking ab, da nicht auf die besonderen, regionalen Gegebenheiten und Verhältnisse Rücksicht genommen werden kann.

Ist ein schweizweites einheitliches Benchmarking-System für alle bestellten öV-Linien einzuführen?

100% 90%

2 8 80% 70% 60% 50% 25 40%

5 19 30% 20% 10% 0% Total Kantone pol. Parteien Dachverbände Transport- Organisationen unternehmen Ja Nein Teilweise