Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2019/62: Pa.Iv. 17.412 «Chancengerechtigkeit vor dem Kindergartenalter» · 24 Seiten

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3 Überblick über die Ergebnisse der

Vernehmlassung

Die Mehrheit der Kantone, der politischen Parteien, der gesamtschweizerischen Dachverbände der Wirtschaft sowie der Gemeinde- und der Städteverband unterstützen die Vorlage. Breite Unterstützung erhielt die Vorlage zudem von zahlreichen weiteren interessierten Kreisen, insbesondere von interkantonalen Organisationen, Eidgenössischen Kommissionen und Trägerschaften aus den Bereichen Kinder, Jugendliche, Familien und Gesellschaft.

Im Grundsatz teilt der überwiegende Teil der Stellungnehmenden die Einschätzung der WBK-NR, dass eine im umfassenden Sinn verstandene frühe Förderung, in deren Zentrum die Bereitstellung eines anregungsreichen Lernumfelds inner- und ausserhalb der Familie steht, zur Förderung der Chancengerechtigkeit beim Eintritt in die Schule beitragen kann. Massnahmen in der frühen Kindheit werden grossmehrheitlich sowohl aus gesellschaftlicher als auch aus volkswirtschaftlicher Sicht als effizient und nachhaltig eingeschätzt.

Sechs Kantone, die SVP, die FDP, die EDU sowie economiesuisse, der Schweizerische Gewerbeverband (SGV-USAM) und das Centre patronal (cp) haben sich gegen die Vorlage ausgesprochen.

Tabelle 2: Übersicht Ergebnisse der Vernehmlassung

Begrüssen Lehnen Organisation keine STN Total STN Vorlage Vorlage ab Kantone 2 18 624

Politische Parteien 7 4 37

Kantonale Organisationen,

3 4 04

Dachverbände der Gemeinden,

Gemeinden 3 2 02

Städte und Berggebiete Dachverbände der Wirtschaft 3 5 38

(Eidgenössische) Kommissionen 1 4 04

Trägerschaften aus den Bereichen Kinder, Jugendliche, Familien, 6 37 037

Gesellschaft Total 26 74 1286

3.1 Kantone

24 Kantone haben eine Stellungnahme eingereicht. 18 Kantone begrüssen die Vorlage im Grundsatz. 6 Kantone lehnen die Vorlage aus unterschiedlichen Gründen ab. 2 Kantone haben keine Stellungnahme eingereicht.