Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2021/12: Verordnungspaket Umwelt Frühling 2022 · 46 Seiten

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Verordnungspaket Umwelt Frühling 2022 Ergebnisbericht VOCV

4.3.2.12 Art. 22 (Abrechnung)

16 Teilnehmer (BASF Schweiz, BASF Coating Services, BASF Intertrade, Chemetall, ECO SWISS, FER, Rolic Technologies, scienceindustries, SKW, SOLV, Swiss Textiles, Swissmem, VSLF, VSS und die Kantone GE und TG) stimmen Artikel 22 vorbehaltlos vor. 23 Teilnehmer (Cercl’Air, KVU und die Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, FR, GL, GR, JU, LU, NW, OW, SG, SH, SO, UR, VD, VS, ZG und ZH) stimmen teilweise zu. AG fordert die aktuelle Regelung bei der Abgabefrist beizubehalten, damit es nicht zu verspäteten Abgaben komme. BE schlägt vor, die Form des Gesuchs zu definieren. Ein formloses Gesuch genüge. Die übrigen stellungnehmenden Kantone sowie Cercl’Air, KVU und SSV schlagen vor, die Fristerstreckung auch für die bilanzierenden Betriebe ausserhalb des Verpflichtungsverfahrens zu ermöglichen. Falls am Vorschlag von Artikel 22 festgehalten werden soll, fordert TI, dass diese auf die übrigen bilanzierenden Betriebe ausgeweitet wird.

4.3.2.13 Art. 22b (Mangelhafte Einreichung der VOC-Bilanz)

36 Teilnehmer (BASF Schweiz, BASF Coating Services, BASF Intertrade, Cercl’Air, Chemetall, FER, KVU, Rolic Technologies, scienceindustries, SKW, SOLV, Swiss Textiles, Swissmem, VSLF, VSS und die Kantone AG, AI, AR, BL, BS, FR, GE, GL, GR, JU, LU, NW, OW, SH, SO, TG, UR, VD, VS, ZG und ZH) stimmen Artikel 22b vorbehaltlos zu. SSV und der Kanton SG stimmen teilweise zu. SG erachtet eine Fristerstreckung nicht als notwendig und fordert, dass eine solche ggf. auf bilanzierende Betriebe ohne Verpflichtungsverfahren ausgeweitet würde. Der SSV macht geltend, dass die Möglichkeit zur Fristerstreckung den Kantonen zustehen müsste, da diese die Bilanzen kontrollieren. BE und TI lehnen Artikel 22b ab. BE verlangt, dass das Setzen der Nachfrist den Kantonen zustehe. TI hält die Fristverlängerung für unnötig und verlangt ebenfalls, dass eine solche ggf. auf alle bilanzierenden Betriebe ausgeweitet werden müsste.

4.3.2.14 Art. 22c (Sistierung)

38 Teilnehmer (BASF Schweiz, BASF Coating Service, BASF Intertrade, Chemetall, Cercl’Air, FER, KVU, Rolic Technologies, SKW, SOLV, SSV, Swiss Textiles, Swissmem, VSLF, VSS und die Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, FR, GE, GL, GR, JU, LU, NW, OW, SH, SO, TG, TI, UR, VD, VS, ZG und ZH) stimmen Artikel 22c vorbehaltlos zu. SG stimmt Artikel 22c teilweise zu, schlägt aber vor, Artikel 22c Absatz 2 zu streichen, da dieser als unnötig erachtet werde. Die SOLV lehnt Artikel 22c Absatz 1 Buchstabe b ab, da die Sistierung auf unklaren Kriterien beruhe, die zu viel Spielraum für willkürliche Entscheide liesse und deren Vollzug zu grosse Aufwände verursache.

4.3.2.15 Anhang 3 Ziff. 115 Abs. 1 (Dokumentation)

33 Teilnehmer (BASF Schweiz, BASF Coating Services, BASF Intertrade, Chemetall, FER, KVU, Rolic Technologies, SSV, SKW, SOLV, Swiss Textiles, Swissmem und die Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, FR, GL, GR, JU, NW, OW, SG, SH, SO, TG, TI, VD, VS, ZG und ZH) stimmen Anhang 3 Ziffer 115 Absatz 1 vorbehaltlos zu. GE und LU stimmen teilweise zu. LU fordert, dass die Lüftungspläne weiterhin mitgeliefert werden. Diese seien zur Beurteilung komplexer Anlagen wichtig für das Verständnis der Luftströme. GE fordert, dass Lüftungspläne in Fällen bei denen eine neue Anlage integriert wird oder die VOC-Ströme wesentlich zunehmen, zwingend mitgeliefert werden sollen. 5 Teilnehmer (scienceindustries, SKW, SOLV, VSLF, VSS) lehnen Anhang 3 Ziffer 115 Absatz 1 ab. Anhang 3 soll entweder so wie bisher belassen werden oder branchenspezifisch angepasst werden. In der chemischen Industrie sei es nicht möglich, die diffusen Emissionsquellen zu quantifizieren. Sie würden in der Grössenordnung von 10-4der Einsatzmenge geschätzt.

4.3.2.16 Anhang 3 Ziff. 2 Abs. 2 und 3 (Branchenspezifische Richtlinien)

31 Teilnehmer (Cercl’Air, FER, KVU, SOLV, SSV, Swiss Textiles, Swissmem und die Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, FR, GE, GL, GR, JU, LU, NW, OW, SG, SH, SO, TG, TI, UR, VD, VS, ZG und ZH) stimmen Anhang 3 Ziffer 2 Absatz 2 und 3 vorbehaltlos zu. 9 Teilnehmer (BASF

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