Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2021/12: Verordnungspaket Umwelt Frühling 2022 · 46 Seiten
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Verordnungspaket Umwelt Frühling 2022 Ergebnisbericht VOCV
4.3.2.3 Art. 8 Abs. 1 Bst. b und Abs. 2 (Abgabebefreiung bei geringen Mengen)
Artikel 8 Absatz 1 buchstabe b und Absatz 2 werden von 41 Teilnehmern (BASF Schweiz, BASF Coating Services, BASF Intertrade, Cercl’Air, Chemetall, ECO SWISS, FER, KVU, Rolic Technologies, scienceindustries, SKW, SOLV, SSV, Swiss Textiles, Swissmem, VSLF, VSS und die Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, FR, GE, GL, GR, JU, LU, NW, OW, SG, SH, SO, TG, TI, UR, VD, VS, ZG, ZH) vorbehaltlos begrüsst. Anderslautende Stellungnahmen liegen nicht vor.
4.3.2.4 Art. 9a Abs. 3 (Anlagengruppen)
Artikel 9a Absatz 3 wird von 10 Teilnehmern (ECO SWISS, FER, SSV, Swiss Textiles, Swissmem und den Kantonen BE, GE, TI, VS und ZH) vorbehaltlos begrüsst. 31 Teilnehmer (BASF Schweiz, BASF Coating Services, BASF Intertrade, Cercl’Air, Chemetall, KVU, Rolic Technologies, scienceindustries, SKW, SOLV, VSLF, VSS und die Kantone AG, AI, AR, BL, BS, FR, GL, GR, JU, NW, OW, LU, SG, SH, SO, TG, UR, VD und ZG) äussern sich teilweise zustimmend und bringen Änderungsanträge ein. Cercl’Air, KVU und die einzelnen Kantone machen dabei geltend, dass die Anlagengruppe auch dann geändert werden soll, wenn sich Anhang 3 geändert hat. Die übrigen Teilnehmer fordern, dass die Anpassung nicht nur auf Anfang eines Geschäftsjahres möglich sein soll, sondern wann immer die jeweiligen Sachverhalte eintreten, welche eine Anpassung der Anlagegruppe erlauben. Ablehnende Stellungnahmen liegen nicht vor.
4.3.2.5 Art. 9c (Anpassungen an den Stand der Technik)
Artikel 9c wird von 27 Teilnehmern (BASF Schweiz, BASF Coating Services, BASF Intertrade, Chemetall, FER, KVU, Rolic Technologies, scienceindustries, SKW, Swissmem, VSLF, VSS und den Kantonen AI, AR, BL, BS, GL, GR, JU, NW, OW, SH, SO, TG, UR und VD) vorbehaltlos begrüsst.
12 Teilnehmer (SGV, SOLV, SSV und die Kantone AG, BE, FR, LU, SG, TI, VS, ZG und ZH) äussern sich teilweise zustimmend und machen Änderungsanträge geltend. Der SSV hält die Regelung für zu grosszügig zugunsten der Betriebe und schlägt vor, Artikel 9c Absatz 2 und 3 aufzuheben oder im Sinne eines abgestuften Verlusts der Befreiung zu verschärfen. Die SOLV fordert, dass befreite Unternehmen, welche aufgrund der fehlenden Wirtschaftlichkeit von der Erfüllung bestimmter BvT-Vorgaben entbunden wurden, auch in Zukunft befreit bleiben sollen. Der SGV fordert, dass die Frist für Umsetzungen auf 5 Jahre angesetzt wird. FR, SG und VS halten die Frist ebenfalls für zu kurz und beantragen eine Verlängerung. LU und ZG wünschen eine Präzisierung, in welchem Umfang und welchem Rhythmus die Kantone die Erfüllung von BvT-Anforderungen prüfen sollen. AG, BE und TI halten die Sanierungsverfügung für ein unpassendes Instrument im Vollzug der Befreiung nach Artikel 9 und fordern entsprechende Umformulierungen (vgl. dazu die entsprechenden Forderungen von Kantonen unter Kap. 4.3.2.2).
ECO SWISS, Swiss Textiles und der Kanton GE lehnen Artikel 9c ab. ECO SWISS und Swiss Textiles fordern, dass trotz Verzicht auf Massnahmenpläne und BvT-Laufzeit sichergestellt werden muss, dass die Anforderungen aus Anhang 3 nicht öfter als alle 3 Jahre angepasst werden und dass die Gesuchsfrist auf 6 Monate verlängert wird. GE fordert, dass Anlagen nach Artikel 9c Absatz 2 erst im Nachhinein von der Abgabe befreit werden können (also nicht vorerst befreit bleiben), sofern die Anforderungen nach Buchstabe a und b wieder erfüllt werden.
4.3.2.6 Art. 9d, 9e, 9f und 9g (Massnahmenpläne)
Den Artikeln 9d, 9e, 9f und 9g wird von 39 Teilnehmern (BASF Schweiz, BASF Coating Services, BASF Intertrade, Cercl’Air, Chemetall, ECO SWISS, FER, KVU, Rolic Technologies, scienceindustries, SKW, SOLV, SSV, Swiss Textiles, Swissmem und den Kantonen AG, AI, AR, BE, BL, BS, FR, GE, GL, GR, JU, LU, NW, OW, SG, SH, SO, TG, TI, UR, VD, VS, ZG, ZH) vorbehaltlos zugestimmt. VSS und VSLF stimmen teilweise zu, halten aber fest, dass auf
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