Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2022/6: Bundesbeschluss über eine besondere Besteuerung grosser Unternehmensgruppen (Umsetzung des OECD/G20-Projekts zur Besteuerung der digitalen Wirtschaft) · 59 Seiten

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Sarnen 9.69% 11.85% 11.72%

Schaffhausen 9.78% 9.97% 12.69%

Schwyz 10.46% 9.89% 12.75%

Solothurn 11.65% 19.03% 14.09%

St. Gallen 11.84% 14.35% 13.70%

Bellinzona 12.87% 20.30% 17.79%

Frauenfeld 10.17% 15.97% 12.53%

Altdorf 9.76% 13.46% 12.21%

Lausanne 10.93% 10.71% 13.08%

Sion 14.08% 24.79% 19.44%

Zug 9.28% 10.15% 11.50%

Zürich 14.23% 16.29% 18.27%

gewichteter Durchschnitt DBST>15 Mio*** 11.73% 13.58% 14.60%

Quelle: BAK Taxation Index, 2020, Berechnungen ESTV.

* Der Steuersatz des BAK Taxation Index bezieht sich auf die geplante Steuerbelastung im Jahr

2025, Rechtsstand März 2020. Der empirische Steuersatz bezieht sich auf die Periode 2017/2018

und die effektiv statutarischen Steuerbelastungen auf die Periode 2021.

** Der BAK Taxation Index und die effektive statutarische Steuerbelastung betrachten die Steu-

erbelastung am Kantonshauptort, das empirische Steuerbelastungsmass nutzt Informationen aus

sämtlichen Gemeinden des Kantons.

*** Die Gewichtung erfolgt nach dem Ertrag aus der DBST, wenn alleine die Steuerzahlungen

potenziell von der schweizerischen Ergänzungssteuer betroffener Unternehmensgruppen in die

Gewichtung einfliessen.

Die drei betrachteten Steuerbelastungsindikatoren schwanken bei einer schweizweiten Betrachtung zwischen knapp 12 Prozent und 14.5 Prozent (Tabelle 1).18 In der

18Alle drei Steuerbelastungsmasse habe spezifische Vor- und Nachteile. So ist eine effek-

tive statutarische Steuerbelastung angemessen, wenn alleine der Steuersatzeffekt ausgewiesen werden soll. Der BAK Taxation Index erfasst über die Bemessungsgrundlage auch Unterschiede zwischen ökonomischer und steuerlicher Abschreibung. Beide Masse sind theoriegeleitete Masse, die auf Annahmen basieren. Dagegen ist beim empirischen Steuerbelastungsmass keine Annahme nötig, wie sich die Erträge auf die ordentliche Besteuerung und Sondermassnahmen verteilen. Das empirische Mass hat zudem den Vorteil, dass sämtliche Massnahmen (bspw. auch regionalpolitische Fördermassnahmen) implizit berücksichtigt werden. Die theoriegeleiteten Indikatoren können lediglich bestimmte Sachverhalte (wie zum Beispiel eine Patentbox) abbilden. Gegenüber den theoriegeleiteten Massen besteht allerdings der Nachteil, dass die Daten veraltet sind und eine Welt vor der STAF abbilden.