Rapport sur les résultats

Consultation 2000/18: Utilisation de 800 tonnes d'or de la Banque nationale · 85 pages

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Utilisation des réserves d’or de la Banque nationale suisse Résultats de la procédure de consultation

3. Priorität: Bildungsinhalte im virtuellen Lernraum

Die drei Aktionsfelder scheinen uns im bundesrätlichen Vorschlag grundsätzlich gut gewichtet. Dennoch würden wir eine Beschränkung auf die ersten beiden Prioritäten vorziehen.

5.01 economiesui Die vorgeschlagene Bildungsinitiative erweckt eher den Eindruck eines kurzfristig

sse improvisierten Massnahmenbündels als eines durchdachten konsistenten Programms. Es ist ein Sammelsurium von Massnahmen, die von der Chancengleichheit in der Informationsgesellschaft, über die Lehrerweiterbildung, die Mobilisierung bildungsferner Schichten bis zur Medienkompetenz mehr oder weniger alles abdecken wollen.

Falls Bundesrat und Parlament beschliessen sollten, das überschüssige Notenbankgold für eine Bildungsoffensive einzusetzen, so müsste das vorgeschlagene Massnahmenbündel wesentlich umgestaltet werden. Aus unserer Sicht wäre eine Bildungsinitiative auf die

zwei Aktionsfelder „Lehrerweiterbildung“ und „Bildungsinhalte im virtuellen

Lernraum“ zu fokussieren, wobei den multimedialen Lernmethoden besondere Bedeutung beizumessen ist. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die Stellungnahme des Schweizer Automatik Pool (SAP).

5.07 USS Wenn Ausgaben für die Aus- und Weiterbildung beschlossen werden, soll das Geld

primär für die ordentlichen Bundesaufgaben in diesem Rahmen ausgegeben werden,

also für die berufliche Erstausbildung wie die Berufslehre und Fachhochschulen, oder

für die Aus- und Weiterbildung von erwachsenen Erwerbstätigen.

5.09 CSC Der CSC sieht eine klare Priorität im Aktionsfeld „Mobilisierung bildungsferner

Schichten“. Um am gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Leben teilzunehmen und selbständig leben zu können, braucht es die folgenden zentralen Voraussetzungen:

- eine Landessprache sprechen können

- lesen und schreiben können

- über einen Ausbildungsabschluss verfügen

- IuK-Technologien anwenden können

- Zugang haben zu den IuK-Technologien

Nimmt man die Mobilisierung bildungsferner Schichten wirklich zum Ziel, so wird mit Blick auf die Erfahrungen in Grossbritannien und Schweden klar, dass man hier nur vorwärts kommt, wenn Mittel in der Grössenordnung von gegen 500 Mio. Franken eingesetzt werden. Da der Gesamtbetrag für den Bildungsbereich mit 600 Mio. veranschlagt ist, ist eine Konzentration absolut erforderlich.

6.01 FÉDÉRATI Der FÉDÉRATION SUISSE DES FEMMES PROTESTANTE sieht beim Aktionsfeld

ON SUISSE „Mobilisierung bildungsferner Schichten“ höchste Priorität und verlangt, dass die DES Situation der Frauen im Wirtschaftsleben umfassend geändert wird, d.h. dass in einer FEMMES Bildungsinitiative zugunsten der ganzen Bevölkerung mit der ausserhäuslichen

PROTESTA Betreuung von Kindern als flankierende Massnahme ernst gemacht wird.

NTE

6.02 UPS 1. Priorität: Bildungsinhalte im virtuellen Lernraum

2. Priorität: Lehrerweiterbildung

3. Priorität: Mobilisierung bildungsferner Schichten

Die zur Verfügung stehenden Mittel sollten auf ein Aktionsfeld konzentriert werden, da sonst die Gefahr einer Verzettelung zu gross wird.

Es ist ein „Muss“, dass die bestehenden Angebote mit den im Rahmen der Bildungsinitiative finanzierten Tätigkeiten koordiniert werden. Es muss auf dem bestehenden Angebot aufgebaut werden. Doppelspurigkeiten müssen nach Möglichkeit vermieden werden.

6.03 SSRV Der SSRV stimmt den Absichten, wie sie mit den drei Aktionsfeldern in den

Vernehmlassungsunterlagen umschrieben werden, zu. Er ist indessen der Meinung, dass diese drei Aktionsfelder um das Aktionsfeld „ältere Menschen“ zu erweitern sind.

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