Rapport sur les résultats

Consultation 2014/160: Projet d'ordonnance d'exécution relative à la loi sur la nationalité révisée · 46 pages

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c. entretient des contacts avec des Suisses.

2L’autorité cantonale compétente peut soumettre le requérant à un test de connaissances conformément à l’al. 1, let. a. Si tel est le cas, elle s’assure :

a. que le requérant peut s’y préparer avec l’aide d’instruments adéquats ou de cours ; et

b. qu’il peut réussir le test s’il possède les compétences linguistiques orales et écrites requises pour obtenir la naturalisation.

Avis favorable

Cantons :

AR (avec réserve), BE (avec réserve), BL (avec réserve), GE, LU (avec réserve), NE (avec réserve), OW, SG, TI, ZG (avec réserve)

Partis :

FDP (mit Vorbehalt)

Organisations/milieux intéressés :

AvenirSocial (mit Vorbehalt), camarada (mit Vorbehalt), Integration Handicap (mit Vorbehalt), Pink Cross (mit Vorbehalt), SSV (mit Vorbehalt), UNHCR (mit Vorbehalt), VKM (mit

Vorbehalt)

Il Cantone TI approva la disposizione, segnatamente perché altresì in sintonia con le disposizioni cantonali e comunali. Der Kanton OW begrüsst die Kann-Formulierung von Absatz 2 Buchstabe b. Der Kanton SG führt aus, die lntegrationskriterien seien im Vergleich zum kantonalen Recht strenger. Le canton de GE explique qu’il fait passer aux candidats des tests au sens de l’art. 2 depuis le 1erseptembre 2014.

Ferner sind folgende Anpassungen am Wortlaut der Bestimmung beantragt worden:

 «regelmässige Kontakte» anstatt «Kontakte» (BL);

 «Kenntnisse» anstatt «Grundkenntnisse» (ZG);

 «Kontakte zur Schweizer Gesellschaft» anstatt «Kontakte zu Schweizerinnen und

Schweizern» (SSV);

 «kostenlose Kurse» (Absatz 2) (AvenirSocial, camarada).

Der Kanton AR beantragt, Absatz 2 und der Kanton LU Absatz 1 Buchstabe c seien zu streichen.

Der Kanton BE (ebenso die VKM) ist der Ansicht, aufgrund der Formulierung «zuständige kantonale Behörde» können die kommunalen Behörden, die Bewerberin oder den Bewerber nicht zu einem Test verpflichten. Der Kanton BE ist der Ansicht, einzelne Fragen müssten ausnahmsweise abweichend vom erforderlichen Sprachkompetenzniveau gestellt werden können. Eine entsprechende Ausnahmeklausel solle in die BüV aufgenommen werden.

Integration Handicap beantragt einen zusätzlichen Absatz: «Bei der Überprüfung des Vertrautseins mit den schweizerischen Lebensverhältnissen berücksichtigt die zuständige Behörde die persönlichen Verhältnisse der Bewerberin oder des Bewerbers angemessen. Eine Abweichung von den Kriterien ist möglich, wenn die Bewerberin oder der Bewerber diese aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen erfüllen kann.»

Die FDP fordert, das Tragen eines Ganzkörperschleiers sei als Indiz für eine fehlende Integration anzusehen. Bei der fehlenden Integration eines Ehepartners sollte dies auch als Indiz für die fehlende Integration des anderen Ehepartners gelten. Die FDP fordert, es dürfe nicht Aufgabe der kantonalen Behörden sein, Bewerberinnen und Bewerber auf einen Einbürgerungstest hin vorzubereiten. Le canton de NE estime qu’il faudrait déterminer les connaissances minimales avec le soutien du SEM. Pink Cross beantragt, der Inhalt des Tests sei grundsätzlich vom SEM festzulegen; die Kantone können den Test mit

kantonsspezifischen Fragen ergänzen. Das UNHCR empfiehlt, dass die besonderen

Lebenssituationen auch bei der möglichen Überprüfung des Vertrautseins mit den

schweizerischen Lebensverhältnissen in Betracht gezogen werden sollen.