Rapporto sui risultati

Consultazione 2012/29: Modifica dell'ordonanza del 12 aprile 1995 sulla compensazione dei rischi nell'assicurazione malattie (OCoR) · 39 pagine

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Indicazioni, critiche, proposte, richieste Autore

rungen dringend Einhalt geboten werden muss - im Interesse einer sozialen und ge-

rechten Gesundheitsversorgung.

Die Einführung von Morbiditätsfaktoren zur weiteren Verfeinerung des Risikoausgleichs VLSS wird ausdrücklich begrüsst. Wir erachten es als vernünftig, auf die Arzneimittelkosten im

Vorjahr abzustellen. Die Nichtberücksichtigung von Arzneimitteln, die über Pauschalen

verrechnet werden, ist als übergangsrechtliche Lösung unproblematisch, zumal Patien-

tinnen und Patienten mit einem Vorjahresauf-enthalt in einem Spital oder Pflegeheim in

einer anderen Risikogruppe erfasst werden. Die neue Einteilung der Versicherten in die

Risikogruppen ist aus medizinischer Sicht nicht zu beanstanden. Wir unterstützen sämt-

liche Bestrebungen, welche zu einer sinnvollen Verfeinerung des Risikoausgleichs füh-

ren und mit welchen mögliche Anreize zur Risikoselektion eingeschränkt werden kön-

nen. Der Bundesrat setzt sich richtigerweise für eine rasche Umsetzung der noch nicht

in Kraft getretenen Gesetzesänderung (vgl. BBl 2014 2851) ein.

Der VSAO begrüsst grundsätzlich die Verfeinerung des Risikoausgleichs mittels des VSAO Einbezugs der Bruttoleistungen für Arzneimittel im Vorjahr. Allerdings ist die Verfeine-

rung des Risikoausgleichs nur die zweitbeste Lösung für das Problem der Risikoselekti-

on der Krankenkassen. Die beste Lösung wäre die Einführung einer Einheitskasse.

Diese würde die störende Risikoselektion komplett unterbinden. Deshalb unterstützt der

VSAO die Initiative „für eine öffentliche Krankenkasse“.

Der Risikoausgleich wird den Anreiz der Krankenkassen, gute Risiken anzuziehen, nie

ganz unterbinden können. Trotzdem kann mit einer Verfeinerung des Risikoausgleichs

zumindest der Anreiz zur Risikoselektion vermindert werden. Die Erklärungskraft der

Risikoformel wird mit der geplanten Änderung erfreulicherweise von 17% auf 28% stei-

gen.

Wir begrüssen grundsätzlich die Erweiterung des Risikoausgleichs mit pharmazeuti- vips schen Kostengruppen, wie dies der Bundesrat vorschlägt. Auch dem zweistufigen Vor-

gehen stimmen wir zu. Zur Frage, ob der Schwellenwert mit 5000 Franken richtig ange-

setzt ist, können wir uns nicht äussern. Wir gehen jedoch davon aus, dass dieser mit

der Umfrage bei den Krankenversicherern und der verfügbaren Daten richtig ermittelt

worden ist.

La COMCO s'est exprimée à plusieurs reprises en faveur de l'introduction de la liberté WEKO de contracter, d'un système moniste pour le financement des prestations ambulatoires

et hospitalières ainsi que du maintien et de I'affinement du système de compensation

des risques dans I'assurance-maladie de base. Dans l'attente de mesures plus incisi-

ves, l'introduction de la solution transitoire proposée va dans la direction souhaitée par

la COMCO qui soutient cette modification.

2.3 Osservazioni relative alle singole disposizioni del progetto

Osservazioni all'articolo 2

Indicazioni, critiche, proposte, richieste Autore

L'article 2 est très maladroitement formulé, et nous demandons qu'il soit rectifié. Citer I' VD «âge» et le «sexe» en soit comme «indicateurs de morbidité» qui définissent le «risque

élevé de maladie» est un raccourci abusif. Quand on sait que les dépenses de santé

des femmes sont un peu plus élevées que celles les hommes, l'article 2 suggère même

que le sexe feminin est un facteur aggravant de «morbidité». II vaut peut-être Ia peine

de rappeler que les prestations remboursées par I'AOS comprennent celles liées à Ia

grossesse et à l'accouchement, bien éloignées de Ia maladie. Dans Ia réalité, il ne s'agit pas d'indicateurs de «morbidité», mais bien d'indicateurs de «dépenses de santé».

Nous suggérons que l'article 2 reprenne Ia formulation en vigueur jusqu'a présent pour

ces deux critères, à savoir: «Pour Ia compensation des risques, les assurés sont repar-

tis en groupes de risque selon les critères suivants: a. âge ; b. sexe; ... ».