Rapporto sui risultati
Consultazione 2012/29: Modifica dell'ordonanza del 12 aprile 1995 sulla compensazione dei rischi nell'assicurazione malattie (OCoR) · 39 pagine
Fedlex · Rapporto sui risultati · Pagina 26Fedlex · Rapporto sui risultati
Indicazioni, critiche, proposte, richieste Autore
in einem Spital oder Pflegeheim massgeblichen Kalenderjahr bis zum Jahresende bei
einem anderen Versicherer versichert waren, werden für die Berechnung des Risiko-
ausgleichs ebenfalls berücksichtigt.
2 streichen
Begründung: Einige Mitglieder von santésuisse fordern, dass die Wechsler weiterhin in
allen Risikoklassen zu berücksichtigen sind. Der Informationsverlust im Risikoausgleich
lässt sich durch die vorgeschlagenen Neuerungen keinesfalls rechtfertigen. Zudem sind
die Versicherer mit viel Zuwachs deutlich benachteiligt mit dieser Lösung. Die Meldun-
gen der Vorversicherer via ZEMRA sind (auch gemäss Gemeinsame Einrichtung KVG)
etabliert und wenig komplex. Die Komplexität in der Sache ergibt sich aufgrund der zu-
nehmenden Anzahl von Flags, ist aber mehrheitlich unabhängig von dieser zusätzlichen
Lieferung. Die mit dem Ausschluss der Wechsler verbundenen Gefahren sind gross,
denn dies führt zu einem zusätzlichen Anreiz zur Risikoselektion. Zudem scheiden zwi-
schen 8 und 12% der Bevölkerung aus den Risikoausgleichsberechnungen aus.
Ziel des neuen Risikoausgleichs ist es, den Anreiz zur Risikoselektion zu reduzieren.
Die integrierte Versorgung und die Angebote der Versicherer zur Kostensteuerung bei
chronisch kranken und multimorbiden teuren Patienten sollen gefördert werden. Dass
ausgerechnet die Wechsler vom neuen Risikoausgleich ausgeschlossen werden, wider-
spricht dieser Zielsetzung diametral. Zu beachten ist weiter, dass dies in kleineren Kan-
tonen oder bei kleinen Kassen zu Instabilität des Systems beitragen kann.
Die Änderung bezüglich Datentransfer zwischen den Versicherern bzw. dass der bishe- SRK rige Datenaustausch über die zentrale Meldestelle teilweise wegfällt, scheint uns im
Sinne eines optimierten Datenschutzes eine richtige Massnahme zu sein.
Bei Artikel 6a sprechen wir uns dagegen aus, dass bei den Kassenwechslern die Mor- sgv biditätsindikatoren nicht mitberücksichtigt werden sollen. Nach wie vor kommt es auf
jeden Jahreswechsel hin zu einer grossen Zahl von Versichertenwechseln (bei steigen-
den Prämien dürfte sich diese Zahl gar noch erhöhen), so dass wir es rein aufgrund
dieses Mengengerüsts als nicht angebracht erachten, hier eine generelle Ausnahme zu
erlassen. Das Argument des einzusparenden administrativen Aufwands erachten wir als
nicht stichhaltig. Zudem befürchten wir, dass mit den vorgeschlagenen Ausnahmen
neue Anreize für eine Risikoselektion geschaffen werden könnten, was in Widerspruch
zur eigentlichen Zielsetzung der Vorlage stehen würde.
Osservazioni all'articolo 10 capoverso 1
Indicazioni, critiche, proposte, richieste Autore
Gemeinsame Einrichtung KVG anstatt gemeinsame Einrichtung. Helsana,
santésuisse
Osservazioni all'articolo 10 capoverso 2bis
Indicazioni, critiche, proposte, richieste Autore
Der Risikoausgleich, wie er in der Anpassung der VORA vorgeschlagen wird, weist curafutura analog zum heute gültigen Risikoausgleich das bedeutsame Manko auf, dass er auf
sehr unvollständig abgerechneten Leistungsdaten beruht. Der Umstand, dass zum Zeit-
punkt der Datenlieferung (Ende Februar des Folgejahres) noch mindestens 5 % der
Leistungen gar nicht abgerechnet sind und somit nicht in den Ausgleich einfliessen,
führt dazu, dass - unabhängig von den verwendeten Morbiditätskriterien - ein beachtli-
cher Teil der Risikounterschiede gar nicht ausgeglichen wird. Dieses Manko kann ein-
fach behoben werden, indem die Berechnung des definitiven Risikoausgleichs auf Basis
der (nahezu) vollständigen Leistungen durchgeführt wird, wie sie statt nach 14 Monaten
nach 26 Monaten vorliegen. Zusätzlich zur Datenlieferung, wie sie aktuell vorgesehen
ist, müssten dazu lediglich die in den 12 Monaten seit der jeweils letzten Datenlieferung