Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2006/15: Revision 09 der Militärgesetzgebung · 13 Seiten
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Themen Klare Zustimmung Zustimmung mit eher Ableh- Klare Ablehnung Trend punktueller Kritik / nung
Änderungsvor-
schlägen
Einsatz-/Ausbildungs- ZG,OW,NW,AG TI,AR4, FDP,ZH2, SP2,4,SVP7,8,
obligatorium für militä- , SH,LU FDP-ZH5, SG3, Grüne, FDP2,7,
risches Personal im CSP,EVP, swissPersona6, SUOV3, SOG, KUOV-
Ausland (MG 47) SBV,VKB, PVB1, ZH/SH,cfd, Pro
Libertate,Pro Mili-
tia,GSoA,sgv,
Kernaussagen:
1 Obligatorium nur für Ausbildungsdienste. Friedensförderungs- und Assistenzdienste im Ausland nur auf freiwilliger Basis.
2 Eher über Laufbahnplanung und Anreize.
3 Verpflichtung nur über den Arbeitsvertrag.
4 Nur ab einer gewissen Hierarchiestufe.
5 Sachlich gerechtfertigt, widerspricht aber liberalem Denken.
6 Grundsätzliche Zustimmung. Aber keine Verpflichtung im Einzelarbeitsvertrag vorsehen. Regelungsbedarf für Detailfragen.
7 Am Prinzip der Freiwilligkeit muss festgehalten werden.
8 Das militärische Personal wird primär zur Ausbildung im Inland benötigt.
Verpflichtung der OW, GR, BE,TI,AR,NW1,S
Durchdiener zu Aus- H1, ZG1,AG1, SP2,5,Grüne2,
landeinsätzen (MG 54a) FourVb,SBV, SVP1,FDP1,2, SOG,FourVb,cfd,
VKB,sgv2, ProMilitia4,FDP- GSoA,
ZH1,3,
Kernaussagen:
1 Abs. 2bis: Freiwilligkeit für Durchdienen muss gewahrt werden, ebenso Entscheidungsfreiheit für Auslandeinsätze bis nach Absolvierung der Grundausbildung (SVP: bis zum Abschluss der einsatzbezogenen Ausbildung; FDP: bis nach Abschluss der Verbandsausbildung im Rahmen der Rekrutenschule; FDP-ZH: bis in die zweite RS-Hälfte).
2 Antrag auf Erhöhung des Durchdieneranteils auf 30 Prozent.
3 Rücktrittsmöglichkeit für bestimmte Fälle vorsehen, evt. auf Verordnungsebene, ebenso Präzisierung des Zeitpunkts für die Zustimmungserklärung.
4 Heraufsetzung des Durchdieneranteils auf 30 Prozent (Antrag FDP/SP) ist fragwürdig.
5 Nicht nötig.
Verzicht auf UNO- ZG,NW,LU,VD
/OSZE-Mandat bei un- CVP1, SP4,FDP-
bewaffneten Friedens- VKB, FDP2, ZH,SVP, Grüne,
förderungseinsätzen LPS,
(MG 66) SOG3,ProMilitia,
KUOV-ZH/SH,
FDP-ZH,
FourVb,cfd,FfF,
Grundrechte,
GSoA,Aktion AD,
Kernaussagen:
1 Steht dem Vorschlag skeptisch gegenüber. Solche Einsätze verlangen eine hohe politische Legitimation.
2 Änderungsvorschlag überzeugt inhaltlich nicht ganz und hat keine Priorität.
3 Es besteht kein dringendes Bedürfnis, in Einzelfällen vom Grundsatz abzuweichen..
4 Voraussetzungen (Existenz eines Gesamtkonzepts) sind heute nicht erfüllt.