Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2006/86: Änderung des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) · 73 Seiten

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Aus den beiden nachfolgenden Tabellen lassen sich die Kapitaleinlagen ersehen, die am 31.12.2005 nötig gewesen wären, um am Ende des untersuchten Zeitraums die für die verschiedenen Modelle gesetzten Ziele zu erreichen.

(Die Beträge werden in Millionen Franken angegeben)

FÜR DIE Untersuchter Zeitraum

CIA

Untersuchtes am 31.12.2005 10 Jahre 15 Jahre 20 Jahre

Modell

C1 Keine Einlage 120 550950

erforderlich

C2 850 1'050 1'260 1'450

C3 2'495 2'490 2'540 2'570

FÜR DIE CEH Untersuchter Zeitraum

Untersuchtes am 31.12.2005 10 Jahre 15 Jahre 20 Jahre Modell

C1 Keine Einlage 190 390570

erforderlich C2 Keine Einlage 130 280420

erforderlich C3 460 690 820910

Als erstes stellt man hier fest, dass die Variante der vollständigen Ausfinanzierung (C3) am meisten Kosten verursacht.

Ausserdem zeigt sich, dass die Variante mit einem Zieldeckungsgrad von 80% (C2) für öffentlich-rechtliche Vorsorgeeinrichtungen mit einem Deckungsgrad unter 80% (so zum Beispiel für die CIA) kostspieliger ist als die Einhaltung eines differenzierten Zieldeckungsgrades (C1). Für die öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen mit einem Deckungsgrad über 80% (wie beispielsweise für die CEH) ist es jedoch genau umgekehrt.

4.4.5 Kostenentwicklung aus statischer und dynamischer Betrachtungsweise

Je nachdem, ob man eine statische Betrachtungsweise (keine Veränderungen bezüglich öffentlich-rechtlicher Vorsorgeeinrichtungen berücksichtigt) oder eine dynamische Betrachtungsweise (Berücksichtigung von Veränderungen) wählt, ergeben sich unterschiedliche Kosten. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Gründe dafür auf, und zwar anhand der beiden Varianten «Differenzierter Zieldeckungsgrad» und «Eingefrorener Fehlbetrag»: