Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2007/106: Revision des Raumplanungsgesetzes · 66 Seiten
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Einige Vernehmlasser halten dafür, dass auch für diese Planungen finanzielle Mittel vorgesehen werden sollten (GdeV, SAB; agridea, Metropole, WSL).
Verschiedene Vernehmlasser regen zudem Verdeutlichungen bezüglich einzelner Punkte an (BE, FR, NE; SBV; BVSZ, JLwK, LBV, NIKE, SBLV, SHS, zbb, ZGBV, ZMP).
4.4 Kantonale Richtplanung
4.4.1 Allgemeine Bemerkungen
Eine grosse Zahl an Vernehmlassern begrüsst die mittels bundesrechtlicher Vorgaben zu den Mindestinhalten angestrebte Stärkung der kantonalen Richtpläne ausdrücklich (AG, BE, BL, BS, FR, GE, GL, JU, LU, NE, NW, OW, SG, TG, TI, UR, VD, ZH; CVP, FDP, SP, EVP, GLP, Grüne CH; SSV; economiesuisse, sgv; AEE, aefu, AWS, bauenschweiz, biosuisse, BPUK, ENHK, FSU, FSU SM, greenpeace, Hausverein, holzenergie, IRL, KGL, KPK, LDK, pro natura, pusch, Rheinaubund, SAC, SGS, SHS, SL, SMU, svit, SVU, SVS, swissolar, UPIAV, vbu, VCS, VLP, vogelwarte, VSE, VSEI, wandern, WWF, ZPG, Zürich). GR hält dafür, dass die Mindestinhalte auf Verordnungsstufe geregelt werden sollten.
Verschiedene Vernehmlasser halten indessen fest, dass die Richtplaninhalte in Absprache mit den Kantonen festgelegt werden müssten (GL, GR, JU, TG, TI; BPUK, KPK). Die GdePräsSG betonen die Notwendigkeit einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Kanton und Gemeinden bei der Festlegung der Mindestinhalte.
Vereinzelt werden präzisere Vorgaben des Bundes in jenen Bereichen gefordert, die Bundesinteressen tangieren (GR, UR, TI; BPUK).
Einzelne Vernehmlasser weisen auf die Gefahr hin, dass die Übersichtlichkeit durch eine zu weitgehende Detaillierung des Richtplaninhalts beeinträchtigt werden könnte (bauenschweiz, KGL, SMU, svit, usic).
Eine relativ kleine Zahl an Vernehmlassern lehnt die Festlegung bundesrechtlicher Mindestinhalte der kantonalen Richtpläne ausdrücklich ab (SZ, VS; CP, FER, usic, uspi) oder erachtet die vorgeschlagenen Regelungen als Rückschritt gegenüber dem geltenden Recht (SES).
Einzelne Vernehmlasser weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Führungsrolle des kantonalen Richtplans gegenüber den nachgeordneten Planungen in jedem Fall erhalten bleiben müsse (AG, SZ, TI; BPUK, KPK).
Verschiedene Vernehmlasser fordern inhaltliche Vorgaben in weiteren Bereichen, zu denen sich in der Vernehmlassungsvorlage nichts findet; im Vordergrund stehen dabei Vorgaben im Bereich Ver- und Entsorgung (BE, GL, JU, LU, NE, SG, TG, TI; SP, EVP, GLP; aefu, agridea, bauenschweiz, BSLA, Bündner Planerkreis, CHGEOL, EGK, greenpeace, Hausverein, hotelleriesuisse, hsp, HSR, KGL, KPK, pro natura, Rheinaubund, SAC, SAV, SBauV, SBLV, SBS, SGS, SL, SMU, suissemelio, SVS, SVU, vbu, VCS, VKMB, VKS, vogelwarte, VSEI, WWF). Der BSLA wünscht ein neues Kapitel über regionale und kommunale Konzepte und Richtplanungen.
4.4.2 Grundlagen und kantonale Raumkonzepte
4.4.2.1 Art. 25 Grundlagen
Die VLP unterstützt, dass die Grundlagen nicht mehr einzeln aufgeführt werden. FR würde präzisere Angaben - und insbesondere Konkretisierungen auf Verordnungsstufe - begrüssen.
4.4.2.2 Art. 26 Kantonale Raumkonzepte
Die Pflicht zur Erstellung kantonaler Raumkonzepte wird vereinzelt ausdrücklich begrüsst (GL, NW, ZH; SAB, SSV; KPK, svit, VLP). Vereinzelt wird jedoch die vorgeschlagene Abstützung auf das RKCH abgelehnt und gefordert, dass den Kantonen ein hinreichender Gestaltungsspielraum belassen bleiben müsse (GL, TI; svit).
Auf der anderen Seite gibt es einige Vernehmlasser, die eine verbindliche bundesrechtliche Vorgabe zur Erstellung kantonaler Raumkonzepte ablehnen und dafür halten, dass es den Kantonen überlassen bleiben solle, ob sie eigene Raumkonzepte erarbeiten wollen (BL, LU, NE, VS; Geosuisse, HEV, IGS, suissemelio, VSLG). Die Notwendigkeit eines eigenständigen kantonalen Raumkonzepts wird auch von FR kritisch hinterfragt.