Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2007/106: Revision des Raumplanungsgesetzes · 66 Seiten

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Die Pferdeorganisationen weisen darauf hin, dass das Pferd - unabhängig von seiner Verwendung - in die Landwirtschaftszone gehöre (ApHCS, Cercle hippique, Club Hippique, CREM, Damensattel-Verein, EquRo, FER, Friesenpferde, FTSE, FVPS, galopp, Haflinger, IGM, IPV CH, NRHA, Pferd, SQH, SVBR, SVPK, SVPS, VSCR, VSP, VSV, ZKV, ZUCH).

4.5.5.2 Art. 48 Umfang und Funktion Allgemeine Bemerkungen

Eine ganze Anzahl landwirtschaftlicher Organisationen möchte diesen Artikel - entsprechend den Bemerkungen zu den Zonentypen gemäss geltendem Raumplanungsgesetz - ersetzen (SAB; SBV; AGBV, AgriGe, alb, BVSZ, CAJB, CJA, FVPFL, FVPL, JLwK, LBV, LDK, SBLV, SOBV, SOV, VLP, VSGP, zbb, ZGBV, ZMP). Es werden zumeist ausformulierte Vorschläge unterbreitet.

Absatz 1

Gemäss der LDK soll der Bund festlegen, welche Kulturlandzonen zulässig sind.

Absatz 2

Einige landwirtschaftliche Organisationen möchten den Zweck enger definieren, ohne dadurch die Errichtung landwirtschaftlicher Bauten zu verhindern (BVSZ, LBV, zbb, ZGBV, ZMP). Demgegenüber erachten das SNG und die VKMB die Multifunktionalität als richtig.

Einige Vernehmlasser empfinden die Umschreibung der Funktionen als ziemlich eng (NE, SG; KBNL) und klassisch (NE). Auch Infrastrukturanlagen seien Teil der Kulturlandzonen (SG; KBNL).

Verschiedene Vernehmlasser beantragen, die Umschreibung der Kulturlandzonen und damit den Zonenzweck mit weiteren Themen zu ergänzen: Heimatschutz (ZG; Burgenverein, EKD, KSD, KSKA, NIKE), Ver- und Entsorgung (FSKB, GdePräsSG, KSE, SNP), Erhalt der Artenvielfalt (Kleintiere), Gewässer (Aqua Viva, CHGEOL), Energieproduktion (SAB; hotelleriesuisse).

Verschiedene Vernehmlasser unterbreiten redaktionelle Hinweise oder wünschen Präzisierungen einzelner Begriffe (BS; Aqua Viva, ENHK, Forum Landschaft, Lausanne, SBS, SHS, SVU).

Während einige Vernehmlasser den zweiten Satz, wonach die Kulturlandzonen von Bauten weitgehend frei zu halten sind, ganz streichen möchten (SAB, SSV; alb, holzkette, VSLG), empfinden ihn andere als zu schwammig (KVP).

Absatz 3

Einzelne Vernehmlasser möchten Absatz 3 um Teilaspekte ergänzen (AG; KBNL), während BS beantragt, den Absatz zu streichen, da das Wesentliche schon in Absatz 2 enthalten sei.

Einige Vernehmlasser wollen den Schutz der biologischen und landschaftlichen Vielfalt auf die nicht der Landwirtschaft vorbehaltenen Nichtbauzonen beschränken (SAB; BVSZ, LBV, zbb, ZGBV, ZMP), während equiterre und Kleintiere dem Schutz der biologischen Vielfalt einen hohen Stellenwert einräumen wollen.

Einige Vernehmlasser beantragen Verdeutlichungen (Forum Landschaft, KVP, VKMB, Zürich).

Absatz 4

Agora und uniterre möchten den Absatz ersetzen durch eine Bestimmung, welche die paralandwirtschaftlichen Aktivitäten regelt.

Absatz 5

Während einige Vernehmlasser der Ansicht sind, dass das heute geltende Verhältnis zwischen Wald und Raumplanung sachgerecht sei (AR, OW, NW; FSU, SFV, vogelwarte, Waldwirtschaft), vertritt eine grosse Anzahl Vernehmlasser die Auffassung, der Wald gehöre zur Kulturlandzone, sei mithin in die Raumplanung einzubeziehen (TG, VS; SAB, SSV; SBV, sgv; AGBV, Agora, agridea, alb, bauenschweiz, BSLA, BVSZ, CAJB, Chur, coop, Eole, FSKB, FVPL, FVPFL, Gallo, Geosuisse, HEV, IGS, IRL, JLwK, KGL, KSE, LBV, LDK, LOS, NJCA, SBLV, SFF, SIA, SMU, SNP, suissemelio, swisscofel, uniterre, VSEI, VSGP, VSLG, zbb, ZGBV, ZMP, Zürich). Einige Vernehmlasser möchten, dass ein besserer Einbezug in die Raumplanung zumindest geprüft (BE, NE; CEAT, INTER, SVU) bzw. das Verhältnis zum Waldrecht geklärt wird (AG, JU).

AgriGe, CJA und hsp möchten den Absatz streichen.