Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2007/106: Revision des Raumplanungsgesetzes · 66 Seiten
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Andere Vernehmlasser möchten im Gesetz klarstellen, dass die Kulturlandzone grundsätzlich der bodenabhängigen Produktion gewidmet sei (AG; CAJB, KPK).
Einige landwirtschaftliche Organisationen beantragen, die überbetriebliche Zusammenarbeit zu erleichtern (SBV; AGBV, JLwK, LOS, SMP).
Verschiedene Vernehmlasser verlangen, dass an der Unterscheidung zwischen echter Landwirtschaft und Freizeitlandwirtschaft festgehalten wird (AG, BS, GE, SG; Zürich).
Für Agora und uniterre schränkt der Entwurf ein anstatt der Landwirtschaft mehr Möglichkeiten zu bieten.
Einzelne Vernehmlasser beantragen Verdeutlichungen (AG, JU, VD; SFV).
Eine Vielzahl von Pferdeorganisationen verlangt Erleichterungen für Bauten und Anlagen im Bereich der Pferdehaltung und des Pferdesports (ApHCS, Cercle hippique, Club Hippique, CREM, Damensattel-Verein, EquRo, Friesenpferde, FTSE, FVPS, galopp, Haflinger, IGM, IPV CH, NRHA, OdA, Pferd, SQH, SVBR, SVPK, SVPS, VSCR, VSP, VSV, ZKV, ZUCH).
Absatz 1
Buchstabe a
Mehrere landwirtschaftliche Organisationen beantragen, Wohnraum bei allen landwirtschaftlichen Gewerben zuzulassen (SBV; AGBV, Agora, agridea, AgriGE, BVSZ, CAJB, CJA, FVPFL, JLwK, LBV, LOS, SBLV, suisseporcs, SOV, uniterre, VSLG, zbb, ZGBV, ZHBV, ZMP).
Zudem seien Angestelltenunterkünfte zu ermöglichen (GE; SBV; AGBV, Agora, agridea, AgriGE, alb, BVSZ, CAJB, CJA, FVPFL, JLwK, LBV, LOS, SBLV, SMP, SOV, uniterre, VSLG, zbb, ZGBV, ZMP). FVPFL, FVPL und VSGP möchten die entsprechenden Bewilligungen mit einer Befristung versehen.
AG befürwortet grundsätzlich eine restriktive Regelung für Wohnbauten. Gemäss SHS sollte Wohnraum nur zulässig sein, wenn die dauernde Anwesenheit vor Ort nötig ist.
BVSZ, zbb und ZGBV möchten, dass Pachtland für die Beurteilung des Wohnraumbedarfs anzurechnen sei.
Etliche Vernehmlasser wollen klar gestellt haben, dass auch der produzierende Gartenbau in den Anwendungsbereich von Buchstabe a fällt (SBV, sgv; AGBV, bauenschweiz, Jardin Suisse, JLwK, KGL, SMU).
Buchstabe b
Viele Vernehmlasser beantragen, die Bestimmung zu streichen (SBV; AGBV, agridea, alb, BVSZ, JLwK, LBV, LOS, SAV, SBLV, SMP, VSLG, zbb, ZGBV, ZMP). Sie sei bereits in Buchstabe a enthalten (AG; SBV; AGBV, JLwK).
Mehrere Vernehmlasser weisen darauf hin, dass die Zonenkonformität nicht auf Raufutter verzehrende Tiere eingeschränkt werden dürfe (AG, BL, GE; SAB; SBV; AGBV, Agora, agridea, alb, Bell, BVSZ, CAJB, CH-IGG, Favorit AG, FBS, Gallo, JLwK, LBV, LDK, LOS, SEG, SGBV, sgp, suisseporcs, uniterre, VSLG, zbb, ZGBV, ZMP).
Etliche Vernehmlasser begrüssen es, dass Bauten und Anlagen für Pensionstiere, die mit eigenem Futter versorgt werden, zonenkonform sind (SBV; AGBV, agridea, alb, BVSZ, JLwK, LBV, LOS, SBLV, VSLG, zbb, ZGBV, ZMP).
Verschiedene Vernehmlasser beantragen, auf das Kriterium der Reversibilität zu verzichten (BL, GE, NW, SG; SAB; AGBV, Agora, agridea, BVSZ,CAJB, Gallo, JLwK, LBV, LDK, SBLV, SGBV, SMP, suisseporcs, uniterre, zbb, ZGBV, ZMP).
Der SAV geht davon aus, dass mit dieser Bestimmung das Produktionsmodell aufgegeben würde, weshalb es bereits auf Gesetzesstufe klarer Rahmenbedingungen betreffend betriebseigener Futterbasis und innerer Aufstockung bedürfe.
Gemäss SNG sollten Pferde stets als Nutztiere gelten. Es sollten die empfohlenen Auslaufflächen zugestanden werden.
NW erachtet die Beschränkung von Laufhöfen auf das tierschützerisch geforderte Mass als nicht sinnvoll.
Kleintiere beantragt, die hobbymässige Kleintierhaltung und –zucht ebenfalls zuzulassen.