Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2007/47: Änderungen der Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPV) · 172 Seiten

Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 65Fedlex · Ergebnisbericht

Revisionen UVPV und VBO – Bericht über die Ergebnisse der Anhörung 25. August 2008

Seen in Abhängigkeit von der Wasserfläche zu differenzieren.

Die SVP möchte die Schwellen aller Anlagetypen generell massiv erhöhen.

Gesamtschweizerische Der Gewerkschaftsbund unterstützt die Senkung des Schwellenwertes für

Dachverbände der Bootshäfen in Fliessgewässern, beantragt aber, den Schwellenwert von

Wirtschaft Bootsplätzen in Seen in Abhängigkeit von der Wasserfläche zu differenzieren.

Beschwerdeberechtigte Die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz, die Stiftung Landschaftsschutz, der Umweltschutzorgani- WWF und Pro Natura beantragen, den Schwellenwert von Bootsplätzen in Seen in sationen Abhängigkeit von der Wasserfläche zu differenzieren und in Fliessgewässern auf

30 Bootsplätze herabzusetzen. Fliessgewässer seien erfahrungsgemäss einem hohen Nutzungsdruck ausgesetzt. Vor allem die empfindlichen Uferbereiche seien von den Bootsplätzen stark betroffen.

Die Aqua Viva beantragt, den Schwellenwert von Bootsplätzen in Seen in

Abhängigkeit von der Wasserfläche zu differenzieren und in Fliessgewässern auf 30 – 40 Bootsplätze herabzusetzen.

Die Alpen-Initiative, Greenpeace, die Schweizerische Vereinigung für

Landesplanung und der Schweizer Vogelschutz beantragen, den Schwellenwert von Bootsplätzen in Seen in Abhängigkeit von der Wasserfläche zu differenzieren. Die Tragfähigkeit eines Gewässers für Eingriffe hange von dessen Grösse ab und die Berücksichtigung der Wasserfläche brächte eine den örtlicheren

Gegebenheiten noch besser angepasste Handhabung der

Umweltverträglichkeitsprüfung.

Der Rheinaubund beantragt, den Schwellenwert von Bootsplätzen in Seen auf 30 und in Fliessgewässern auf 10 Bootsplätze herabzusetzen. Eventuell wäre auch eine Differenzierung zwischen verschiedenen Bootstypen (Ruderboot, Segelboot, Motorboot) denkbar. Die Belastung sei an vielen Uferabschnitten schon heute derart hoch, dass eigentlich überhaupt keine zusätzlichen Liegestellen mehr verantwortbar seien und andere Möglichkeiten für eine Nutzung gesucht werden müssten.