Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2007/75: Nationales Programm Ernährung und Bewegung 2008-2012 (NPEB 2008-2012) · 25 Seiten

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Soziales Umfeld: ... "ausgewogene Ernährung" gemeint.

Physische Umwelt: Das gebaute Umfeld wie Sied- Im Bewegungsbereich und im Ernäh-

lungsstrukturen und Transportinfrastruktur oder rungsbereich könnte gestrichen wer-

der Zugang zu Sportanlagen, sowie der Zugang den.

zu Naherholungsgebieten beziehungsweise zur

natürlichen Umwelt wie Wälder und Gewässer im

Bewegungsbereich; die Verfügbarkeit und Erhält-

lichkeit von Lebensmitteln im Ernährungsbe-

reich.

26 Umfassendes Verständnis: Diese Definition ist für alle Nicht- PHS

Gesundheitskompetenz ist als umfassendes Kon- Public-Health-Fachleute sehr schwer

zept zu verstehen, das dem Individuum erlaubt, verständlich. Sie ist aus sprachlicher

sich mit Hilfe seines sozialen Umfelds gesund- Sicht unschön: Ein Konzept kann

heitsbewusst zu verhalten, und das die gesell- nicht aktiv sein

schaftliche und politische Umwelt dahingehend (...Umwelt...beeinflussen). Gesund-

beeinflusst, dass gesundheitsbewusstes Verhalten heitskompetenz ist eine Fähigkeit

möglich ist (Abel und Bruhin, 2003 und Kick- eines Menschen, welche zurzeit bei

busch et al., 2005). vielen BürgerInnen zu wenig ausge-

prägt ist...

27 Abschnitt: laufende Aktivitäten Aktivitäten der Schweizer Nah- fial,

rungsmittel-Industrie fehlen Coop, (NUTRIKID, fial-Konzept mit den

sieben Handlungsachsen, Nährwert- IGD deklaration auf der Basis von GDA H mit Logo, umfassende Überprüfung

der Rezepturen und ernährungsspezi-

fische Optimierung derselben etc.

28 Übergewicht ist der wichtigste Risikofaktor für Fehlerhafte Darstellung. Es sind 3 PHS Diabetes Typ 2. In eine ähnliche Richtung wie grosse KV; das Projekt zielt in die

Suisse Balance zielt deshalb das von fünf grossen gleiche Richtung wie Suisse Balance,

Krankenversicherern und von der Stiftung Ge- nur dass es eine andere Zielgruppe

sundheitsförderung Schweiz 2001 lancierte natio- anspricht.

nale Projekt „action d – diabetes aktiv vorbeu-

gen“. Nebst Massnahmen zur Früherkennung

von Diabetes in Apotheken wurden auch Aktivi-

täten in der Öffentlichkeit, in Betrieben und in

Hausarztpraxen entwickelt (www.actiond.ch).

28 Abschnitt: Suisse Balance Mehrere dieser Projekte wurden vom Coop,

Detailhandel mitfinanziert. IGD

H

29 Allianz der Nicht-Regierungsorganisationen Stimmt so nicht. Die NGO-Allianz PHS (NGOs) entwickelt keine Politik, sondern sie

Unter der Leitung von CardioVasc Suisse wurde nimmt Einfluss auf die Politik, damit

ein umfassendes Programm zur Bekämpfung der sich die Rahmenbedingungen dahin-

Herz-Kreislaufkrankheiten in der Schweiz erar- gehend ändern, dass gesunde Ernäh-

beitet (CardioVasc Suisse, 2005). In einer partner- rungs- und Bewegungsweisen leichter

schaftlichen Allianz von CardioVasc Suisse mit möglich sind.

weiteren Fachorganisationen wird eine kohärente

sektorenübergreifende NGO-Politik zur Verbes-

serung der Rahmenbedingungen für eine gesunde

Ernährung und mehr Bewegung entwickelt.