Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2009/109: Teilrevision der Verordnung zum Forschungsgesetz (neu: Verordnung zum Forschungs- und Innovationsförderungsgesetz, V-FIFG) · 16 Seiten

Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 16Fedlex · Ergebnisbericht

4. Weitere Anträge

Der SNF fordert für den finanziellen Handlungsspielraum der KTI einen Globalkredit, der sowohl die nationalen als auch die internationalen Fördertätigkeiten umfasst.

Der ETH-Rat fordert eine genügende Rechtsgrundlage für die Ausweitung der Unterstützung an Firmen, die ihren Sitz im grenznahen Ausland haben.

Die FH SCHWEIZ stellt den Antrag, dass in der KTI zwingend auch Personen mit FH-Hintergrund vertreten sein müssen. Zudem plädiert sie für die Wahl einer Vertretung von Wirtschaft/Gesellschaft in die KTI. Die FH SCHWEIZ macht geltend, dass sie als Vertreterin in Frage käme.

Der SWTR macht geltend, dass die Nachwuchsförderung im Entwurf nicht berücksichtigt wird und dass die Grundsätze der Verbindung von Forschung und Lehre sowie deren Freiheit fehlen.

Sodann wurden Anträge gemacht, die sich jedoch nicht auf die Teilrevision des FIFG beziehen. Die cohep schlägt vor, dass im Rahmen der in Art. 6 Abs. 2 vorgesehenen Konsultation betreffend die Nationalen Forschungsprogramme auch die Pädagogik berücksichtigt wird. Für Art. 8b Abs. 5 fordert die cohep die Aufführung der Pädagogischen Hochschulen. Im Rahmen der Nationalen Schwerpunkte sollen nach der cohep in Art. 8c Abs. 2 alle Disziplinen berücksichtigt werden. ZH fordert die Ergänzung von Art. 8i Abs. 2, wonach auch die Fachhochschulen als beitragsberechtigte Institutionen anzuführen sind.

Die SECA schlägt die Ergänzung von Art. 4 Abs. 2 Bst. a dahingehend vor, dass auch die volkswirtschaftliche Bedeutung zu beachten ist. Für Art. 4 Abs. 2 Bst. e fordert die SECA, dass die Forschungsergebnisse von der Praxis als verwertbar beurteilt werden sollen. Die SECA fordert in Art. 5 Abs. 2 eine Pflicht für das SECO, bei der Sichtung aller Vorschläge aussenstehende Fachleute beizuziehen. Nach SECA soll Art. 6 Abs. 1 Bst. b mit „Wirtschaft“ ergänzt werden. Sodann fordert die SECA für Art. 8 Abs. 4 die Streichung des Passus «nach Bedarf».