Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2012/101: Volksinitiative «Für eine öffentliche Krankenkasse» und indirekter Gegenvorschlag (Änderung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung; KVG) · 13 Seiten

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Zudem entspreche der Abschluss von Grund- und Zusatzversicherung beim selben Versicherer dem Kundenbedürfnis.

Absatz 2 Buchstabe g

Der Dachverband Schweizerischer Patientenstellen und Patientenstelle Freiburg schlagen vor:

(…) sofern sie dies in einer separaten juristischen Einheit und zudem Massnahmen zur Verhinderung von Informationsaustausch und Datentransfer zwischen der Kasse und den anderen Gesellschaften der Gruppe insbesondere den Zusatzversicherungen treffen. (…)

FR compte tenu de la facilité observée pour ce qui concerne le partage, le détournement ou le vol/piratage des données informatisées, il semble nécessaire d'exiger une séparation physique des banques de données et des réseaux informatiques et de transfert de données entre l'assurance de base et l'assurance complémentaire.

Le Conseil d'Etat de GE est favorable à l'introduction de telles mesures mais s'interroge sur Ia mise en oeuvre pratique de ces modalités, en particulier sur Ia question de Ia vérification du respect d'une séparation claire.

GL warnt vor einer Überregulierung.

Mouvement populaire des familles: Les employés gérant l'assurance complémentaire doivent être indépendants mais il doit en aller de même pour les comités de direction.

Patientenstelle Freiburg schlägt vor: (...) wenn sichergestellt ist, dass kein Informationsaustausch und Datentransfer stattfindet.

Die Stiftung für Konsumentenschutz bezweifelt, dass mit den vorgeschlagenen Massnahmen sichergestellt werden kann, dass die Zusatzversicherungen von der Grundversicherung weder Versichertendaten noch weitere persönliche Informationen erhalten werden. Sie fordert daher eine strikte, ausnahmslose Trennung von Grund- und Zusatzversicherung.

VD est d'avis qu'il faudrait prévoir au moins un dispositif de surveillance ainsi que des sanctions en cas de non-respect des règles qui seront édictées par le Conseil fédéral.

Der RVK sowie Aktion Freiheit und Verantwortung möchten die Änderungen streichen. Aktion Freiheit und Verantwortung führt aus, dass Informationsbarrieren dort sinnvoll seien, wo bei den Versicherern bereits eingeführt. Da eine Trennung jedoch abgelehnt werde, sei die Regelung zur Verhinderung des Informationsaustauschs hinfällig.

Artikel 14

Die Patientenstelle Freiburg erachtet die vorgeschlagene Regelung als zwingend. Sie favorisieren den tieferen Schwellenwert.

Der RVK sowie Aktion Freiheit und Verantwortung möchten diese Regelung streichen, da sie infolge des Streichungsantrags zu Artikel 16 hinfällig wird und die bisherige Regelung ermöglicht den Versicherern bereits die vertragliche Rückversicherung (Art. 14).

Artikel 16

Die Stiftung für Konsumentenschutz begrüsst die geplante Rückversicherung für sehr hohe Kosten, welche für alle Kassen einheitlich und obligatorisch sein soll. Sie ist der Überzeugung, dass dieses Instrument den Anreiz zur Risikoselektion für Versicherer stark minimieren kann.