Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2012/101: Volksinitiative «Für eine öffentliche Krankenkasse» und indirekter Gegenvorschlag (Änderung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung; KVG) · 13 Seiten
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A l'avis de VD cette disposition doit prévoir une prime spécifique pour les jeunes adultes entre 19 et 25 ans, lesquels font probablement partie de la catégorie d'assurés la plus faiblement concernée par les très hauts coûts. Dans le cas où seulement deux catégories seraient retenues, les jeunes adultes seront amenés à payer pour leurs aînés, avec des conséquences non négligeables sur les subsides qui devront leur être versés.
RVK beantragt die Streichung dieses Artikels.
Artikel 16a Absatz 2
Der Dachverband Schweizerischer Patientenstellen favorisiert den tieferen Schwellenwert, weil die Solidarität zwischen den Krankenversicherungen im heutigen System zwingend verbessert werden muss.
FR favorisiert den höheren Schwellenwert. Un seuil de 12 fois les coûts moyens devrait permettre de conjuguer les effets bénéfiques prêtés à la réassurance obligatoire et du suivi assidu par les assureurs-maladie des cas générant des coûts élevés.
pharmaSuisse teilt hier die Auffassung der Kritiker, die befürchten, dass mit diesem indirekten Vorschlag lediglich der zu bestimmende Schwellenwert für die Kostenübernahme durch die gemeinsame Einrichtung tief genug gesetzt werden könnte, damit er de facto der Hochrisikopool einer Einheitskasse würde. Sie schlagen deshalb vor, dass auf keinen Fall der Bundesrat allein über den Schwellenwert entscheiden soll. Zur Frage des Schwellenwerts kann sich pharmaSuisse ohne das nötige Zahlenmaterial nicht zwischen den Varianten der durchschnittlich übernommenen Kosten entscheiden. Nachvollziehbar ist aber natürlich das Prinzip, dass je tiefer der Schwellenwert festgesetzt wird, umso weniger interessant werden die „guten Risiken“ aber auch umso unmöglicher der Wettbewerb und die Differenzierung zwischen den Versicherern.
GL und RVK beantragen die Streichung dieses Artikels.
Artikel 16b
Mouvement populaire des familles stellt eine weitere Prämie für die Versicherten in Frage.
pharmaSuisse kritisiert, dass der Bundesrat eine Entscheidungsmacht konzentriert, die ohne Vorliegen von genauen Kriterien im Gesetz zu weit geht und starke Opposition aus den liberalen Kreisen verursachen wird.
GL und RVK beantragen die Streichung dieses Artikels.
Artikel 16c
Le Conseil d'Etat du canton de Genève souligne que les provisions nécessaires à Ia réassurance pour les très hauts risques ne doivent pas induire Ia constitution de nouvelles réserves. Ces dernières auraient inévitablement un impact négatif sur le montant des primes, qu'il conviendrait, cas échéant, d'estimer avant d'introduire cette mesure. Cependant, Ia constitution de nouvelles provisions par l'institution commune devra s'équilibrer avec une dissolution équivalente des réserves des caisses-maladie. Ce procédé est justifié, en raison de Ia diminution des risques d'assurance liés au collectif d'assurés non concernés par le pool des hauts risques.
pharmaSuisse bemängelt, dass dieser Artikel der gemeinsamen Einrichtung fast einen Blanko-Check erteilt, um Reserven und Rückstellungen auf Kosten der Versicherer zu konstituieren, ohne Kostendach und ohne Verpflichtung, diese Mittel effizient zu verwalten und einzusetzen. Es sind unbedingt Schranken einzubauen oder mindestens eine Aufsicht und Steue-