Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2012/49: Fanzüge; Änderung des Personenbeförderungsgesetzes (PBG) · 16 Seiten
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Referenz/Aktenzeichen: 012.21/2013-04-23/217
Befürworter, andererseits ablehnende Organisationen. Die Umsetzbarkeit der Vorlage wird mehrheitlich als schwierig eingestuft. Mehrmals gefordert wurde eine Kontrolle der Fans bereits vor dem Einstieg in den Zug auf den Perrons bzw. den Zugängen zu den Perrons, was anderen wiederum nicht praktikabel erscheint. Problematisch erscheint einigen Organisationen auch die mögliche Willkür bei der Kontrolle der Fans, da nicht klar ist was einen Fan als solchen erkennen lässt. Einige Stellen fordern, dass Familien und friedliche Gruppen weiterhin mit den Regelzügen reisen können. Rund ein Drittel der Stellungnahmen unterstützt das Modell YB und möchte Extrazüge durch Fanbetreuer des Gastklubs begleiten lassen. Als gute Lösung sehen viele das Kombiticket.
Die Stellungnahmen für eine Verpflichtung der Sportklubs generell oder für eine Verpflichtung nur der Gastklubs einen Extrazug zu chartern, halten sich in etwa die Waage. Für die Verpflichtung der Gastklubs spricht aus Sicht der Vernehmlassungsteilnehmenden, dass sich die Fans mehr mit ihrem Klub verbunden fühlen. Dagegen, dass Spiele teilweise an Dritt- bzw. neutralen Orten ausgetragen werden.
In Art. 12 Abs. 2 PBG sind für einige Vernehmlassungsteilnehmende die Begriffe Gesundheit und öffentliche Ordnung zu wenig genau definiert. Art. 12a Abs. 1 PBG möchten vor allem die Transportunternehmen noch ergänzen. Es geht dabei insbesondere um die genaue Definition der Extrafahrzeuge. Zudem fordern sie, die Klubs auch für zusätzliche Sicherheits- und Reinigungskosten belangen zu können.
Die Haftung der Klubs für Schäden in den Extrazügen wird mehrheitlich akzeptiert. Von einigen wird zusätzlich auch die Haftung für Schäden in den Regelzügen (sofern ein Extrazug vorhanden war)
unterstützt.
4 Allgemeine Beurteilung
Keine klare Haltung / unter Grundsätzlich Ja Nein Vorbehalt
34 89
AG, AI, AR, BE, BS, FR, GE, BL, Swissolympic, SFV, Fan- JU, OW, SG, Pro Bahn,
GL, GR, LU, NE, NW, SH, SO, arbeit, Referendum BWIS, VPOD, SEV, SGB, SIHF, M.
SZ, TG, TI, VD,VS, ZG, ZH, grundrechte.ch, Centre Patro- Meinsinger
KKJPD, SBB, VBZ, BLS, VöV, nal, Schweizerischer Gemein-
SSV, BDP, CVP, EVP, FDP, deverband
SP, SVP, LITRA
Die grosse Mehrheit der Kantone unterstützt die Änderungen im PBG. Klar gegen den Entwurf ist einzig der Kanton Basel-Landschaft. Der Kanton St.Gallen unterstützt die Bemühungen um eine Lö-