Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2013/131: Bundesgesetz über steuerliche Massnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmensstandorts Schweiz (Unternehmenssteuerreformgesetz III) · 136 Seiten
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Tabelle 20: Grenzsteuerbelastung alternativer Finanzierungswege durch die Gewinn- und die Einkommensteuer im Reformszenario, 2012:
Beteiligungs- Selbst- Fremd-
finanzierung finanzierung finanzierung
ZH Zürich 43.2% 43.2% 40.0% BE Bern 45.6% 45.6% 41.4% LU Luzern 30.6% 30.6% 30.0% UR Altdorf 30.3% 30.3% 25.6% SZ Schwyz 27.8% 27.8% 23.0% OW Sarnen 27.4% 27.4% 24.1% NW Stans 28.1% 28.1% 25.2% GL Glarus 34.7% 34.7% 31.2% ZG Zug 28.7% 28.7% 22.9% FR Freiburg 39.6% 39.6% 35.4% SO Solothurn 41.5% 41.5% 34.9% BS Basel 42.6% 42.6% 37.5% BL Liestal 44.2% 44.2% 42.4% SH Schaffhausen 34.1% 34.1% 30.9% AR Herisau 31.0% 31.0% 30.0% AI Appenzell 29.8% 29.8% 26.1% SG St. Gallen 36.1% 36.1% 32.7% GR Chur 35.6% 35.6% 32.4% AG Aarau 38.4% 38.4% 34.3% TG Frauenfeld 35.5% 35.5% 32.5% TI Bellinzona 43.4% 43.4% 40.9% VD Lausanne 49.0% 49.0% 47.7% VS Sitten 44.1% 44.1% 40.9% NE Neuenburg 42.7% 42.7% 39.3% GE Genf 48.1% 48.1% 45.0% JU Delsberg 45.3% 45.3% 42.4%
Minimum 27.4% 27.4% 22.9% Maximum 49.0% 49.0% 47.7% Quelle:ESTV
3.4 Vereinbarkeit mit internationalen Verpflichtungen der Schweiz und mit internationalen Empfehlungen
3.4.1 Allgemeine Bemerkungen
Damit die Schweiz ihre Konkurrenzfähigkeit erhalten und als Unternehmensstandort weiterhin attraktiv bleiben kann, muss sie international akzeptierte und vorteilhafte steuerliche Rahmenbedingungen bieten. Zur Beurteilung der internationalen Akzeptanz des schweizerischen Unternehmenssteuerrechts sind einerseits Staatsverträge und andererseits die von der OECD erlassenen Empfehlungen, insbesondere der BEPS-Aktionsplan von Bedeutung. Erste Ergebnisse des BEPS-Aktionsplans wurden im Juni 2014 vom Fiskalkomitee der OECD genehmigt und die letzten Ergebnisse sind für Dezember 2015 geplant. Anschliessend wird mit der Umsetzung begonnen werden. Die nachfolgende Beurteilung der geplanten Reformmassnahmen stellt auf den Stand der Arbeiten per 30. Juni 2014 ab. Zur Absicherung der Akzeptanz der Massnahmen wird zudem die Steuerpolitik der EU im Auge behalten.