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Vernehmlassung 2013/41: Teilrevision der Ausführungsbestimmungen zur Eisenbahnverordnung (AB-EBV) und der Verordnung des UVEK über die technischen Anforderungen an die behindertengerechte Gestaltung des öffentlichen Verkehrs (VAböV) · 343 Seiten

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Kapitel: Fahrzeuge Blatt Nr.: 3

Abschnitt: Triebfahrzeuge und Zugskompositionen der Zahnradbahnen

Artikel: Allgemeines Ausgabe: 01.07.2010

(AB 58.2)

4.2.1 Bei zwei mechanischen Anhaltebremsen z Z N S

4.2.1.1 die maximale Bremskraft beider Bremsen, z Z N S

4.2.1.2 die maximale Bremskraft der einen Bremse und die um 30 % vermin- z Z N S

derte Bremskraft der andern Bremse, sofern beide Bremsen aus-

schliesslich mittels Handbremsspindel betätigbar sind.

4.2.2 Bei einer mechanischen Anhaltebremse und der Beharrungsbremse z Z N S

4.2.2.1 die maximale Bremskraft der auf dem Triebfahrzeug konzentrierten, z Z N S

mechanischen Anhaltebremse und 120 % der Beharrungskraft der

Beharrungsbremse für das grösste Zugsgewicht auf dem betreffenden

Gefälle, wenn die betrachtete mechanische Bremse mittels Überge-

schwindigkeitsauslösung ansprechen kann,

4.2.2.2 die maximale Bremskraft der auf dem Triebfahrzeug konzentrierten, z Z N S

mechanischen Anhaltebremse und 100 % der Beharrungskraft der

Beharrungsbremse für das grösste Zugsgewicht auf dem betreffenden

Gefälle, wenn keine Übergeschwindigkeitsauslösung auf die betrach-

tete mechanische Bremse einwirken kann.

4.2.2.3 In beiden Fällen darf mit der effektiv zu erwartenden Summe der Kräf- z Z N S

te beider Bremsen, welche normalerweise kleiner als die theoretische

Summe ist, gerechnet werden, wobei mittels Versuchen nachzuweisen

ist, dass der angenommene Wert nicht überschritten wird.

5 Die Entgleisungssicherheit ist nach einer vom Bundesamt anerkann- z Z N S

ten Methode zu rechnen, wobei folgende Bremskräfte anzunehmen

sind:

5.1 Die sich nach AB 60.2.b, Ziffer 1 bzw. 2 für jede der mechanischen z Z N S

Anhaltebremsen ergebende Kraft oder

5.2 die effektiv durch Messungen ermittelte Kraft, wobei allfällige Streuun- z Z N S

gen zu berücksichtigen sind.

5.3 Dabei sind ebenfalls zu berücksichtigen: z Z N S

5.3.1 Streckenverhältnisse (Kombination Gefälle – Kurvenradius, Zentrifu- z Z N S

galkräfte in der Kurve bei der Ansprechgeschwindigkeit des Überge-

schwindigkeitsauslösers);

5.3.2 Einfluss von Wind von 50 km/h – sofern die örtlichen Verhältnisse z Z N S

nicht andere Werte bedingen – in der massgebenden Querrichtung;

5.3.3 Belastung des betrachteten Fahrzeuges (leer, voll beladen, ggf. ein- z Z N S

seitig beladen);

5.3.4 Zusammensetzung und Belastung des Zuges (betrieblich zulässige z Z N S

Komposition, eventuelle Mehrfachtraktion);

Zeichenerklärung: A=Adhäsion, z od. Z=Zahnrad, zZ= alle Neigungen, z≤125 ‰, Z>125 ‰;

N=Normalspur, S=Schmalspur, T=Strassenbahn (Trambahn),

L=nur Triebfahrzeuge

Fortsetzung Blatt Nr. 4