Vorlagen 2
Vernehmlassung 2014/55: Revision des Verordnungsrechts zum neuen Lebensmittelgesetz (Projekt Largo) · 1'864 Seiten
Fedlex · Vorlage · Seite 1281Fedlex · Vorlage
Anlage 4
Vorschriften für Eichenholzstücke
GEGENSTAND, HERKUNFT UND ANWENDUNGSBEREICH
Die Eichenholzstücke werden für die Weinbereitung und den Weinausbau, einschliesslich für die Gärung von frischen Weintrauben und Traubenmost verwendet, um bestimmte Merkmale des Eichenholzes auf den Wein zu übertragen.
Die Holzstücke müssen ausschliesslich von Quercus-Arten stammen.
Sie werden entweder naturbelassen oder leicht, mässig oder stark erhitzt, dürfen jedoch keine – auch nicht oberflächliche – Verbrennung aufweisen und weder verkohlt noch brüchig sein. Sie dürfen ausser Erhitzen keiner chemischen, enzymatischen oder physikalischen Behandlung unterzogen werden. Sie dürfen mit keinen Stoffen versetzt werden, die die natürliche Aromakraft oder die extrahierbaren Phenolbestandteile erhöhen.
KENNZEICHNUNG DES VERWENDETEN ERZEUGNISSES
Auf der Etikette müssen die Herkunft der Eichenart(en) sowie die Intensität der etwaigen Erhitzung, die Lagerbedingungen und die Sicherheitsvorschriften angegeben sein.
ABMESSUNGEN
Die Stücke müssen so gross sein, dass mindestens 95 Prozent der Masse im 2-mm-Sieb (9 mesh) zurückgehalten werden.