Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2017/33: Verordnungspaket Umwelt Frühling 2018 · 56 Seiten
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Verordnungspaket Umwelt Frühling 2018 Ergebnisbericht zur LRV und EnV
3.3.2.18 Anh. 2 Ziff. 141: Asphaltmischanlagen – Bezugsgrösse
Die Festlegung des Bezugs-Sauerstoffgehalts auf 17 Prozent wird von allen Stellungnehmenden gutgeheissen. Einige weisen darauf hin, dass das den deutschen Regelungen in der TA Luft entspreche (AefU, BirdLife, Greenpeace, Pro Natura, VCS, WWF).
3.3.2.19 Anh. 2 Ziff. 142: Asphaltmischanlagen – Bauliche und betriebliche Anforde-
rungen
Der Entwurf zu den baulichen und betrieblichen Anforderungen erhält vollständige oder teilweise Zustimmung, niemand äusserte sich ablehnend.
Bei den 47 zustimmenden Stellungnahmen (Cercl‘Air, GE, JU, KVU, NE, OW, SO, Stadt Winterthur, SZ, TG, Stadt Zürich, UR, VD, ZG, ZH, AefU, aha!, BirdLife, FMH, GELIKO, Greenpeace, Herzstiftung, Krebsliga, Lungenliga, Pro Natura, SGPG, VCS, WWF, SP, Akademien Schweiz, ETH Zürich, Silent-Power, ECO SWISS, LBV, ÖS, sbv-usp, scienceindustries, SGBV, SMI, SMP, SOBV, SSV, SVLT, Swiss Textiles, Swissmem, VSFK, VTL) weisen AefU, BirdLife, Greenpeace, Pro Natura, VCS und WWF wiederum auf die Übereinstimmung mit der deutschen TA Luft hin, die SP betont, dass auf die Aus- und Weiterbildung des Betriebspersonals grosser Wert zu legen sei.
9 Kantone stimmen dem Vorschlag teilweise zu und beantragen Ergänzungen (AG, BE, BL, BS, GL, GR, LU, SG, SH). So verlangt der Kanton AG, dass Absatz 1 als Minimalanforderung die rohgasseitige Zuführung der Mischerabgase zu den Abgasen der Trommel vorsieht, da ansonsten unklar sei, wie stark die Emissionen bei der in Absatz 1 genannten Abgasreinigung reduziert werden müssen. Die Kantone BE, BL, BS, GL, LU, SG und SH fordern einen zusätzlichen Absatz 3, der eine schonende, limitierte Erhitzung von Recyclingmaterial in der Schwarztrommel und möglichst stabile Produktionsbedingungen vorschreibt, da dies einen signifikanten Einfluss auf die Emissionen habe. Der Kanton GR spricht sich in gleichem Sinne aus, schlägt aber vor, den genauen Wortlaut in Zusammenarbeit zwischen BAFU, Cercl’Air und der Branche festzulegen.
3.3.2.20 Anh. 2 Ziff. 143: Asphaltmischanlagen – Staub
Die Festlegung des Staubgrenzwerts wird von allen Stellungnehmenden begrüsst. AefU, BirdLife, Greenpeace, Pro Natura, VCS und WWF bemerken, dass die deutsche TA Luft noch keinen solchen Grenzwert enthalte. Der SMI zitiert einen Kommentar der auf Schadstoffmessungen spezialisierten Firma airmes, welche davon ausgeht, dass dieser Grenzwert bei allen Anlagen problemlos eingehalten werden könne.
3.3.2.21 Anh. 2 Ziff. 144: Asphaltmischanlagen – Gasförmige org. Stoffe
Die vorgesehenen Grenzwertbestimmungen für gasförmige organische Stoffe werden insgesamt ganz oder teilweise gut geheissen, werden aber vom direkt betroffenen SMI sowie von Swissmem abgelehnt.
Die meisten zustimmenden Stellungnahmen erfolgten ohne Bemerkungen (AG, BL, BS, GE, GL, JU, LU, NW, OW, G, SH, SO, Stadt Winterthur, SZ, TG, UR, VD, Cercl’Air, EKL, KVU, Stadt Zürich, aha!, FMH, GELIKO, Herzstiftung, Krebsliga, Lungenliga, SGPG, Akademien Schweiz, ETH Zürich, Silent-Power, ECO Swiss, LBV, ÖS, sbv-usp, scienceindustries, SGBV, SMP, SOBV, SSV, SVLT, Swiss Textiles, VSFK, VTL). Der Kanton ZH hat zwar zugestimmt, stellt aber dennoch den Antrag, die Grenzwerte in den Absätzen 2 und 3 auf 80 respektive 120 mg/m3 anzuheben. AefU, BirdLife, Greenpeace, Pro Natura, VCS und WWF weisen auf die Übereinstimmung der Grenzwertvorschläge mit der deutschen TA Luft hin. Die SP geht davon aus, dass der Grenzwert von 50 mg/m3 in Absatz 2 auch bei einem Einsatz von 30-40 Prozent Recyclingasphalt eingehalten werden kann. Die Luftunion hingegen bezweifelt, dass ein Grenzwert von 80 mg/m3 bei hohem Recyclinganteil eingehalten werden kann.
Teilweise dieser Ziffer zustimmend äussern sich die Kantone BE, GR, NE, ZG. Der Kanton BE verlangt, dass zu präzisieren sei, dass der Gesamtkohlenstoff-Grenzwert inklusive Methan zu
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