Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2017/73: Ausbauschritt der Bahninfrastruktur 2030/35 (AS 2030/35) · 41 Seiten
Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 17Fedlex · Ergebnisbericht
Aktenzeichen: BAV-214-00002/00004/00012/00008/00004/00002/00005
e. Wenn nein, welche Massnahmen erachten Sie als dringender oder als nicht notwen-
dig? Weshalb? Grundtenor
Insgesamt haben sich 440 Teilnehmende zu einer konkreten Infrastruktur-Massnahme resp. einem zusätzlichen Angebot geäussert.
Viele Teilnehmende regen an, zusätzliche Angebote sowie die Realisierung und teilweise auch die Planung zusätzlicher Infrastrukturmassnahmen in den Ausbauschritt aufzunehmen. Mehrfach genannt werden der Teil- oder Vollausbau des LBT, die Grimselbahn, Angebotsausbauten in der Westschweiz, der Ausbau von Publikums- und Güterverkehrsanlagen und die Realisierung zusätzlicher neuer Haltestellen sowie die Finanzierung der Planung bzw. Projektierung des Herzstücks Basel, des Durchgangsbahnhofs Luzern, ebenso wie Planungen der Direktverbindung Aarau–Zürich, des dritten Juradurchstichs oder der Ausbau der Nord-Süd-Achse am Gotthard und der Strecke Evian-les-Bains–St-Gingolph.
Im Einzelnen
Nachfolgend einzeln aufgelistet werden Massnahmen, welche mehrfach gefordert werden.
Den Teil- oder Vollausbau des LBT fordern insgesamt 74 Stellungnehmende, darunter 5 Kantone (BE, BL, BS, NE, VS), 6 Parteien (BDP, CVP, CSPO, glp, SPS, SVP), 2 Dachverbände der Gemeinden, Städte und Berggebiete (SAB und SGV), 1 Dachverband der Wirtschaft (Travail.Suisse), 4 angeschriebene Transportunternehmen, 15 angeschriebene Organisationen sowie 41 weitere Stellungnehmende.
Den Bau oder die Aufnahme von Planungsarbeiten für die Grimselbahn fordern insgesamt 54 Stellungnehmende, darunter 4 Kantone (BE, OW, UR, VS), 3 Parteien (BDP, CSPO, csp-ow), 1 Dachverband der Gemeinden, Städte und Berggebiete (SAB), 4 angeschriebene Transportunternehmen, 4 angeschriebene Organisationen sowie 38 weitere Stellungnehmende.
Weitere Angebotsverbesserungen und zusätzliche Infrastruktur in der Westschweiz (darunter die Direktverbindung Basel–Neuchâtel–Yverdon–Genève, Angebotsausbauten in den Agglomerationen Genève, Lausanne, Fribourg und Bern sowie die Direktverbindung Neuchâtel–La Chaux-de-Fonds) fordern insgesamt 48 Stellungnehmende. Darunter 4 Kantone (BE, JU, NE, VD), 1 Partei (SPS), 1 Dachverband der Gemeinden, Städte und Berggebiete (SAB), 3 angeschriebene Transportunternehmen, 4 angeschriebene Organisationen sowie 35 weitere Stellungnehmende.
Den weiteren Ausbau oder die Finanzierung der Planungen für einen weiteren Ausbau der Nord-Süd-Achse am Gotthard bzw. südlich von Lugano fordern insgesamt 29 Stellungnehmende, darunter 3 Kantone (SZ, TI, UR), 1 Partei (BDP), 3 angeschriebene Organisationen sowie 22 weitere Stellungnehmende.
Den Bau oder die Finanzierung der Planungen für das Herzstück Basel fordern insgesamt 27 Stellungnehmende, darunter 5 Kantone (AG, BE, BL, BS, SO), 5 angeschriebene Organisationen sowie 17 weitere Stellungnehmende.
Den Bau oder die Finanzierung der Planungen des Durchgangsbahnhofs Luzern (DBL) fordern insgesamt 25 Stellungnehmende, darunter 3 Kantone (BS, LU, UR), 1 Partei (CVP), 1 angeschriebenes Transportunternehmen, 5 angeschriebene Organisationen sowie 15 weitere Stellungnehmende. Die Kantone NW, OW sowie die ZKöV können nachvollziehen, dass die vollumfängliche Realisierung des DBL innerhalb des gegebenen Finanzrahmens von 11.5 Milliarden Franken nicht möglich ist. Sie fordern, dass eine für die Kantone finanziell tragbare Form der Vorfinanzierung ermöglicht wird (vgl. Frage 5).
17 / 41 COO.2125.100.2.11212342