Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2017/73: Ausbauschritt der Bahninfrastruktur 2030/35 (AS 2030/35) · 95 Seiten

Fedlex · Erläuternder Bericht · Seite 19Fedlex · Erläuternder Bericht

AS 2030/35

2.1.7 Die beiden Varianten des Ausbauschrittes 2030/35 im Überblick Im Ausbauschritt 2030/35 werden zwei Varianten zur Diskussion gestellt. Sie unterscheiden sich durch den Zeithorizont für die Umsetzung. Daraus ergibt sich ein unterschiedliches finanzielles Volumen der Varianten (vgl. dazu auch Kapitel 1.5). Die Variante Ausbauschritt 2030 umfasst 7 Milliarden Franken und wird bis im Zeithorizont 2030 Mittel aus dem BIF beanspruchen. Variante Ausbauschritt 2035 umfasst 11,5 Milliarden Franken und wird bis im Zeithorizont 2035 umgesetzt. Die Finanzierung beider Varianten über den BIF ist – inklusive Folgekosten für Betrieb und Substanzerhalt der Bahninfrastruktur – gesichert. Das BAV hat für den Ausbauschritt 2030/35 die ausgewählten Module den beiden Varianten zugeteilt. Die Variante Ausbauschritt 2035 umfasst sämtliche Module der Variante Ausbauschritt 2030. Zusätzlich realisiert die Variante Ausbauschritt 2035 noch weitere Massnahmen bzw. Module. Mit diesen zusätzlichen Massnahmen erzielt die Variante Ausbauschritt 2035 eine stärkere Wirkung und einen höheren Nutzen. Angebote und Nutzen der Varianten im Überblick Die neuen Angebote und der Nutzen der beiden Varianten sind im Folgenden tabellarisch dargestellt. Angebote, die in Variante Ausbauschritt 2035 zusätzlich zu jenen der Variante Ausbauschritt 2030 verwirklicht werden, sind fett und kursiv gedruckt.

Variante Ausbauschritt 2030 Variante Ausbauschritt 2035 Neue Halbstundentakte Neue Halbstundentakte

 Basel–Biel (FV)  Basel–Biel (FV)

 Basel–Aarau–Zürich (FV)  Basel–Aarau–Zürich (FV)

 Lausanne–St. Maurice (Regio Express RE, ganztägig)  Lausanne–St-Maurice (Regio Express RE, ganztägig)

 Lenzburg–Zofingen (Schliessung Taktlücken S-Bahn)  Lenzburg–Zofingen (Schliessung Taktlücken S-Bahn)

 Bern–Frutigen (RE)  Bern–Frutigen (RE)

 Luzern–Engelberg/Brünig  Luzern–Engelberg/Brünig

 Zürich–Luzern  Aigle–Monthey (ganztägig)  Montreux–Les Avants(ganztägig)  Murten–Ins  Weinfelden–Konstanz  Schwanden-Linthal Neue Viertelstundentakte Neue Viertelstundentakte

 Genf–Lausanne (RE)  Genf–Lausanne (RE)

 Bern–Niederscherli (S-Bahn)  Bern–Niederscherli (S-Bahn)

 Basel–Aesch (S-Bahn, ganztägig)  Basel–Aesch (S-Bahn, ganztägig)

 Bern–Zürich (FV)  Bern–Zürich (FV)

 Zürich–Brugg AG (RE)  Zürich–Brugg AG (RE)

 S-Bahn Zürich (Zürich HB–Kloten, Zürich HB–Regensdorf–Watt,  S-Bahn Zürich (Zürich HB–Kloten, Zürich HB–Regensdorf–Watt,

Zürich HB–Wipkingen–Zürich Flughafen, Zürich HB– Zürich HB–Wipkingen–Zürich Flughafen, Zürich HB–Wallisellen– Wallisellen–Winterthur, Winterthur–Seuzach, Winterthur–Seen) Winterthur, Winterthur–Seuzach, Winterthur–Seen)

 Zürich–Winterthur–Frauenfeld (FV)  Zürich–Winterthur–Frauenfeld (FV)

 Lausanne–Echallens (10 Minuten Takt)  Lausanne–Echallens (10 Minuten Takt)

 Yverdon–Valeyres  Yverdon–Valeyres

 Taktverdichtungen im Raum Bern (teils bis 7.5 Minuten Takt)  Taktverdichtungen im Raum Bern (teils bis 7.5 Minuten Takt)

 Solothurn–Flumenthal (ganztägig)  Solothurn–Flumenthal (ganztägig)

 Taktverdichtung im Raum Zürich (7.5 Minuten Takt)  Taktverdichtung im Raum Zürich (7.5 Minuten Takt)

 Frauenfeld–Wil  Frauenfeld–Wil

 Täsch–Zermatt  Täsch–Zermatt

 Bioggio–Lugano (10 Minuten Takt)  Bioggio–Lugano (10 Minuten Takt)

 S-Bahn Zürich (Zürich HB–Stadelhofen–Dübendorf–Uster, Zürich HB–Stadelhofen–Zollikon–Meilen)  Zürich–Zug (FV)  Neuenburg–La Chaux-de-Fonds (2 schnelle und 2 langsame Züge pro Stunde) Neue Haltestellen Neue Haltestellen

 Privatbahn: Wil West  Privatbahn: Wil West

 Für das SBB Netz noch in Prüfung und wird für die Botschaft  Privatbahnen: Noirmont–Sous-la-Velle, Kleinwabern und Les

vorliegen. Sugis

 Für das SBB Netz noch in Prüfung und wird für die Botschaft