Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2017/73: Ausbauschritt der Bahninfrastruktur 2030/35 (AS 2030/35) · 95 Seiten

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AS 2030/35

Infrastruktur für die neuen Angebote

Um den Ausbau der Angebote der beiden Varianten zu realisieren, ist eine Vielzahl von Infrastrukturmassnahmen notwendig. In der untenstehenden Grafik sind diese als Überblick dargestellt.

Abbildung 8: Gesamtübersicht der Infrastrukturmassnahmen der Variante Ausbauschritt 2030 und Variante Ausbauschritt 2035

2.1.8 Variante Ausbauschritt 2030 im Einzelnen

2.1.8.1 Gesamte Investitionen der Variante Ausbauschritt 2030

Die Variante Ausbauschritt 2030 realisiert mehr Kapazität für den Personen- und Güterverkehr (mehr Züge und Sitzplätze) dort, wo die dringendsten Überlasten bestehen. Dies gilt besonders für die Korridore im Arc lémanique und zwischen Zürich und Winterthur. Weiter werden die Angebote am Jurasüdfuss, im Mittelland, in mehreren S-Bahn-Systemen und in ausgewählten ländlichen bzw. touristischen Regionen systematisiert und ausgebaut. Durch gewisse Infrastrukturausbauten entstehen zusätzlich Fahrzeitverkürzungen. In der folgenden Tabelle sind die Investitionspakete für die Variante Ausbauschritt 2030 dargestellt.

Kosten19 Investitionen [Mrd. CHF]

Netz SBB 4.7

Netz Privatbahnen 0.7

Beitrag Schweiz an Massnahmen zu Gunsten des grenzüberschreitenden Verkehrs 0.1

Betriebliche Anlagen 0.8

Einzelinvestitionen SBB (inkl. neue Haltestellen) 0.4

Einzelinvestitionen Privatbahnen 0.1

Projektaufsicht, Planung und Studien des nächsten Ausbauschritts 0.2

Summe 7.0

Tabelle 3: Investitionspakete der Variante Ausbauschritt 2030

Die dargestellten Investitionspakete und die damit verbundenen Ausbauten des Angebots werden im Folgenden erläutert.

19 Generell ist die Preisbasis 12/2014. Bei wenigen Privatbahnen variiert sie zwischen 2014 und 2016.