Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2017/73: Ausbauschritt der Bahninfrastruktur 2030/35 (AS 2030/35) · 95 Seiten
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AS 2030/35
Bern–Frutigen2030
Taktverdichtung HVZ SBB Ausbau Bahnhof Thun 37 1. Dringlich-Münsingen-Thun keit
SIM-Trassen Lötschbergachse SBB, RFI Drittes Streckengleis Visp–Brig, Ausbauten 1344 2. Dringlich-
Bahnhof Brig, diverse Massnahmen Brig– keit
Domodossola, Doppelspur Domodossola FM–
Domodossola II
Taktverdichtung RegioEx- BLS Ausbau Kreuzungsstation Därstetten 23 2. Dringlichpress keit
Spiez–Zweisimmen
Grimselbahn Neubaustrecke Grimseltunnel, Erweiterung 249 2. Dringlich-
Bahnhof Meiringen, Perronverlängerung Innert- keit
kirchen Grimseltor
Neue Haltestellen SBB Neue Haltestelle Thun Nord 36 offen
BOB Neue Haltestelle Wilderswil Flugplatz 4 2. Dringlichkeit
Summe (ohne Doppelzählungen) ca.3500
E – Raum Freiburg/Bern/Neuenburg/Biel
HVZ P&G Freiburg–Yverdon-les-Bains
Zwischen Freiburg und Yverdon-les-Bains wird ganztags der Halbstundentakt angeboten. Die infolge des Güterverkehrs am Morgen und Nachmittag bestehenden Taktlücken werden geschlossen. Hierzu sind ein Ausbau des Bahnhofs Givisiez sowie weitere kleinere Massnahmen mit Kosten von insgesamt knapp 30 Millionen Franken erforderlich.
Taktverdichtung Freiburg–Murten–Ins
Das Angebot wird zwischen Sugiez und Ins zum Halbstundentakt verdichtet. Damit resultiert zwischen Freiburg, Murten und Ins der durchgängige Halbstundentakt und es sind halbstündliche Verbindungen Freiburg–Neuenburg möglich. Dies bedingt einen Ausbau des Bahnhofs Ins mit Kosten von ca. 14 Millionen Franken.
Taktverdichtung HVZ Ipsach Herdi–Biel
In der Hauptverkehrszeit wird das Angebot im Abschnitt Ipsach Herdi bis Biel auf einen Siebeneinhalbminutentakt verdichtet. Damit werden die benötigten Sitz- bzw. Stehplatzkapazitäten bereitgestellt. Hierzu sind Doppelspurausbauten im Umfang von ca. 30 Millionen Franken erforderlich.
Systematisierung und Anschlussoptimierung RegioExpress Bern–Neuenburg
Der RegioExpress Bern–Neuenburg verkehrt exakt im Halbstundentakt. Die Anschlusssituation in Neuenburg wird verbessert. Hierzu sind diverse Doppelspurausbauten und Beschleunigungsmassnahmen notwendig. Insgesamt betragen die Kosten ca. 90 Millionen Franken.
Güterverkehr HVZ Bern
Während der Hauptverkehrszeit des Personenverkehrs werden auch für den Güterverkehr Trassen zur Durchfahrt durch den Bahnhof Bern angeboten. Hierzu sind keine Infrastrukturmassnahmen notwendig.
Güterverkehr längere Züge Bern
Für Güterzüge mit Fahrt durch den Bahnhof Bern nach Bern Weyermannshaus wird tagsüber die Standardzuglänge von 750m ermöglicht. Hierzu sind keine Infrastrukturmassnahmen notwendig.
Taktverdichtung Bern–Niederscherli
Das Angebot wird zwischen Bern und Niederscherli zu einem Viertelstundentakt verdichtet. Damit kann auch die erforderliche Sitz- bzw. Stehplatzkapazität bereitgestellt werden. Diese Angebotsverbesserung bedingt eine Doppelspur Vidmarhallen–Liebefeld– Köniz. Insgesamt resultieren Investitionen von knapp 40 Millionen Franken.
Taktverdichtung HVZ Toffen–Belp
Um die Sitzplatzkapazität zwischen Toffen und Belp zu erhöhen, wird in der Morgenspitze ein Zug Belp–Bern bereits ab Toffen angeboten. Dies bedingt einen Ausbau des Bahnhofs Belp mit Kosten von ca. 6 Millionen Franken.