Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2017/92: Beiträge des Bundes an die Olympischen und Paralympischen Winterspiele «Sion 2026» · 51 Seiten
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Die Schweiz setzt auf die Verwendung bereits existierender Ressourcen, Infrastrukturen und bestehende Partnerschaften. Sie geht innovative Wege und interpretiert auf ihre Art die Olympischen und Paralympischen Spiele;
Die Schweiz zeichnet sich als Pionierin für neue Ansätze und Nachhaltigkeit aus, die mit gezielten Innovationen ein Vermächtnis schafft.
3.3.4 Vermächtnis-Themen
Im Rahmen von mehreren Expertenworkshops und -gesprächen wurden verschiedene Vermächtnis-Themen analysiert. Für die einzelnen Themen wurden die übergeordnete Mission sowie die wichtigsten Teilziele erarbeitet und erste Projektideen und Massnahmen konzipiert. Insgesamt werden Verbesserungen im Bereich der Sportstätten und der Förderung des Breiten- und des Leistungssports angestrebt, mit positiven Auswirkungen auf die Bewegungsaktivität, die Gesundheit und die Lebensqualität der Bevölkerung. Der Erhalt und die Verbesserung des Lebensraums, der Lebensqualität und der landschaftlichen und baukulturellen Vielfalt stehen im Zentrum der Zielsetzungen im Bereich Energie/Umwelt/Raum. Im Tourismus steht neben der Stärkung des Wintertourismus der Ausbau zum Ganzjahrestourismus im Vordergrund. Wirtschaft, Bildung, Kultur und Integration sind weitere Themenfelder, in denen ein Vermächtnis entstehen soll. Die Arbeiten am Vermächtnis sind intensiv weiterzuführen, darunter die Fokussierung auf bestimmte Hauptthemen und Zielsetzungen und die Konkretisierung der Inhalte.
3.3.5 Umsetzung des Vermächtnisses
Die Organisatoren streben an, für die Umsetzung des Vermächtnisses in der Phase bis zum Entscheid des IOC im Oktober 2019 2,1 Millionen Franken einzusetzen. Sollte die Bewerbung „Sion 2026“ den Zuschlag erhalten, sollen weitere 91 Millionen Franken zu diesem Zweck eingesetzt werden. Ziel ist es, insbesondere bereits in den Jahren vor dem Anlass Beiträge an Projekte und Massnahmen zu leisten, die zur Umsetzung des Vermächtnisses aus den Winterspielen beitragen. Eine wesentliche Voraussetzung für die Finanzierung von Projekten ist eine massgebliche Mitfinanzierung durch Private. Auf diese Weise können Projekte breit abgestützt werden. Es wird zudem ein Multiplikatoreffekt erzielt. Die Trägerorganisation hat in geeigneter Form sicherzustellen, dass die für die Umsetzung des Vermächtnisses reservierten Gelder zweckgebunden eingesetzt werden. Der Bund regelt im Subventionsvertrag mit der Trägerorganisation die konkreten Bedingungen eines entsprechenden Mitteleinsatzes.
Die Kandidaturorganisation wird in den kommenden Monaten gemeinsam mit der Bundesverwaltung die geeigneten Prozesse und daraus folgend auch Strukturen festlegen, um die Realisierung des Vermächtnisses sicherzustellen. Eine Unterstützung durch den Bund wird nur in jenen Bereichen stattfinden, in denen die entsprechenden Rechtsgrundlagen gegeben sind.
3.4 Technische Machbarkeit des Projekts
3.4.1 Problemstellung
Zur Klärung der technischen Machbarkeit des Projekts hat der Verein „Sion 2026“ verschiedene lokale, aber auch national und international tätige Ingenieur- und Planungsbüros sowie Fachexperten in Fragen der Organisation von Sportgrossveranstaltungen mit Planungsarbeiten und Expertisen beauftragt. Dabei ging es um die Klärung der Frage, ob die Winterspiele unter